Ma­chen S’et jut

Abendzeitung München - - MÜNCHEN - An­ja Perkuhn

Die fi­na­le Auf­ga­be ist, mei­nen Schreib­tisch halb­wegs zu ent­rüm­peln – ich ha­be heu­te mei­nen letz­ten Tag. Ich zie­he zu­rück nach Ber­lin, wer­de Haus­frau (denn der Fe­mi­nis­mus taug­te mir tat­säch­lich nur, so­lan­ge ich nicht den rich­ti­gen Part­ner ge­fun­den hat­te) und hü­te un­se­re drei ad­op­tier­ten Flücht­lings­kin­der und ei­nen Deut­schen Schä­fer­hund. Wir bau­en uns ein Haus auf dem Roll­feld des Flug­ha­fens BER (der wird näm­lich aus po­li­ti­schem Kal­kül nie fer­tig, ha­ben mir mei­ne BND-Kon­tak­te ver­si­chert) von dem Geld, das mir die Kanz­le­rin, die Grü­nen und die Rus­sen im­mer über­wie­sen ha­ben, da­mit ich in ih­rem Sin­ne schrei­be.

Und jetzt, da nur noch Le­se­rin­nen und Le­ser hier sind, die auch noch den zwei­ten Ab­satz von Tex­ten le­sen: Es war ei­ne schö­ne Zeit mit Ih­nen. Dan­ke, dass Sie auf­merk­sam wa­ren, dass Sie hin­ter­fragt ha­ben, dass Sie mei­nen Hu­mor er­tra­gen und mei­ne The­men wich­tig ge­fun­den ha­ben. Blei­ben Sie der AZ treu. Sei­en Sie im­mer dick­köp­fig, wenn es not­wen­dig ist – und eng­stir­nig am bes­ten nie­mals. Und ma­chen S’et jut.

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