Das macht Ös­ter­reich an­ders

Abendzeitung München - - WIRTSCHAFT -

Im Nach­bar­land Ös­ter­reich er­hal­ten Rent­ner mehr Geld als hier, wie et­wa Zah­len der Hans Böck­ler Stif­tung be­le­gen. Wäh­rend deut­sche Rent­ner im Schnitt mo­nat­lich 1008 Eu­ro Ren­te er­hiel­ten (Ren­ten­ein­tritt 2016, oh­ne Steu­ern), sei­en es in Ös­ter­reich bei glei­chem Ren­ten­ein­tritt 1899 Eu­ro. Zu­dem er­hal­ten ös­ter­rei­chi­sche Rent­ner 14 Aus­zah­lun­gen pro Jahr.

Was hat die Al­pen­re­pu­blik Deutsch­land vor­aus? Zum ei­nen zah­len in Ös­ter­reich al­le in die Ren­ten­ver­si­che­rung ein – al­so auch Selbst­stän­di­ge und Be­am­te. Auch ist der An- teil der Ar­beit­ge­ber an den Bei­trags­sät­zen zur ge­setz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rung hö­her als der der Ar­beit­neh­mer. Al­ler­dings sind die Bei­trä­ge hö­her als in Deutsch­land.

Und: Ein Teil der Aus­ga­ben der Ren­ten­ver­si­che­rung – näm­lich rund 30 Pro­zent – wird aus Steu­ern fi­nan­ziert.

Män­ner kön­nen mit 65 Jah­ren, Frau­en mit 60 Jah­ren in Ren­te ge­hen.

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