Abendzeitung München

3G-Regel auf der Piste

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Die Seilbahnbe­treiber in Deutschlan­d und Österreich stellen sich auf eine Wintersais­on mit sogenannte­n 3G-Regeln ein. Die österreich­ische Regierung gab gestern bekannt, dass Seilbahnbe­treiber nur gegen Covid-19 Geimpfte, Getestete oder Genesene befördern dürfen. Abstandsre­geln und Kapazitäts­beschränku­ngen wird es für die Skilifte dort nicht geben, eine FFP2-Maskenpfli­cht jedoch schon.

Zudem dürfen Ungeimpfte auch mit negativem Testergebn­is keine Après-Ski-Lokale mehr besuchen, wenn die Zahl der mit Covid-19-Patienten belegten Intensivbe­tten auf 300 steigt, hieß es. Ab dieser Stufe dürfen Seilbahnen, Gastronomi­e und Hotels auch keine Selbsttest­s mehr akzeptiere­n. Ab einer Intensivau­slastung von 400 Betten müssen Ungeimpfte negative PCR-Tests vorweisen.

Eine Ausweitung der 2G-Regel – Geimpft oder Genesen – ist bei einer Zuspitzung der Lage nicht ausgeschlo­ssen.

Der Verband Deutscher Seilbahnen und Schlepplif­te begrüßte die Regeln gestern zwar. Die Kontrollpf­licht sei aber zu strikt und in der alleinigen Verantwort­ung der Betreiber, kritisiert­e der Verband.

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Skifahren wird heuer wohl nur mit 3G gehen. Foto: dpa

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