An­er­ken­nung für ein Er­folgs­pro­jekt

Der Zwie­fal­ter Do­belS­patz er­hält nach ei­nem Jahr er­folg­rei­cher Ar­beit 1000 Eu­ro und ei­ne Lin­de.

Alb Bote (Münsingen) - - VORDERSEITE - Ma­ria Bloching

Der Zwie­fal­ter Do­bel-Spatz er­hält nach ei­nem Jahr er­folg­rei­cher Ar­beit 1000 Eu­ro und ei­ne Lin­de. Der Bür­ger­meis­ter freut sich, wie gut die Spiel- und Frei­zeit­an­la­ge an­ge­nom­men wird.

Oh­ne die groß­zü­gi­ge Un­ter­stüt­zung von zahl­rei­chen Spen­dern hät­te das Ge­mein­schafts­pro­jekt Do­bel-Spatz nie­mals rea­li­siert wer­den kön­nen. Das mach­te Bür­ger­meis­ter Mat­thi­as Hen­ne am Don­ners­tag­nach­mit­tag deut­lich, als er ei­nen wei­te­ren Scheck in Hö­he von 1000 Eu­ro so­wie ei­ne Lin­de in Emp­fang neh­men durf­te.

Mit Bra­vour ha­be der Do­bel-Spatz als be­rei­chern­des An­ge­bot für Gäs­te und Ein­hei­mi­sche sei­nen ers­ten Som­mer be­stan­den, es er­fül­le ihn mit Stolz und Freu­de zu se­hen, wie gut die Spie­lund Frei­zeit­an­la­ge an­ge­nom­men wird.

Zu Recht wer­de die­ses Ge­mein­schafts­werk als „über­re­gio­na­les Mus­ter- und Leucht­turm­pro­jekt“über die Gren­zen Zwie­fal­tens hin­aus wahr­ge­nom­men, mein­te Hen­ne und zeig­te sich be­geis­tert dar­über, dass mit der Fer­tig­stel­lung und Nut­zung die Spen­den­be­reit­schaft den­noch längst nicht ver­siegt ist.

Zum ei­nen konn­te Eu­gen Schul­tes im Na­men der TSG Zwie­fal­ten ei­nen Scheck in Hö­he von 1000 Eu­ro über­rei­chen, weil hier „sehr vie­les sehr gut ge­lun­gen ist“. Die TSG selbst hat­te be­reits beim Bau der Grill­hüt­te tat­kräf­tig mit an­ge­packt und freue sich dar­über, dass die­se so­wie der ge­sam­te Platz her­vor­ra­gend ge­nutzt wer­de und nun auch der Ju­gend zur Ver­fü­gung ste­he.

Lin­de als Treff­punkt

Wei­ter­hin stif­te­te der Ge­schichts­ver­ein ge­mein­sam mit Erd­gas Südwest und der Kreis­spar­kas­se Reut­lin­gen aus dem Er­lös ei­nes Prä­la­tur-Be­ne­fiz­kon­zerts ei­ne Lin­de, um laut San­dra Kling­ler dem öko­lo­gi­schen Ge­dan­ken und den Mit­teln der „Initia­ti­ve Pro-Na­tur“bei die­ser ge­mein­schaft­li­chen Maß­nah­me Rech­nung zu tra­gen.

Ul­rich Tho­mas vom Pla­nungs­bü­ro Küns­ter ging auf die jahr­hun­der­te­lan­ge Tra­di­ti­on ei­ner Dor­f­lin­de ein, un­ter der sich stets die Be­völ­ke­rung ver­sam­melt hat: „Be­wusst ha­ben wir uns für ei­ne hei­mi­sche Lin­de ent­schie­den. Die­se Pflan­zung soll ein sym­bo­li­scher Akt für den Do­bels­patz sein. An die­ser Grill­hüt­te soll sich auch in Zu­kunft wie­der das gan­ze Dorf ver­sam­meln“. Für Frank Bob von der Kreis­spar­kas­se Reut­lin­gen ein schö­ner Ge­dan­ke: „Wir sind in 100 Jah­ren nicht mehr da, aber die Lin­de“.

Fo­to: Ma­ria Bloching

Für den Do­bels­patz gab es 1000 Eu­ro von der TSG und ei­ne Lin­de, ge­pflanzt von Ul­rich Tho­mas, San­dra Kling­ler, Hu­ber­tus-Jörg Ried­lin­ger und Bür­ger­meis­ter Mat­thi­as Hen­ne (von links).

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