12 Pro­zent des BIP aus Schat­ten­wirt­schaft

Alb Bote (Münsingen) - - WIRTSCHAFT -

und an­de­re il­le­ga­le wirt­schaft­li­che Ak­ti­vi­tä­ten ma­chen in Ita­li­en 12,4 Pro­zent des of­fi­zi­el­len Brut­to­in­lands­pro­duk­tes (BIP) aus.

Wie die Sta­tis­tik­be­hör­de Is­tat mit­teil­te, be­lief sich der Um­fang der Schat­ten­wirt­schaft 2016 auf schät­zungs­wei­se 210 Mrd. €. Den Groß­teil mach­te da­bei mit 192 Mrd. € Schwarz­ar­beit aus. Für die üb­ri­gen 18 Mrd. € sind il­le­gal­le Ak­ti­vi­tä­ten ver­ant­wort­lich – dar­un­ter 12,6 Mrd. € durch Dro­gen­han­del und 3,7 Mrd. € durch Pro­sti­tu­ti­on. In Deutsch­land macht die Schat­ten­wirt­schaft nach Schät­zung von Ex­per­ten et­wa ein Zehn­tel des of­fi­zi­el­len Brut­to­in­lands­pro­dukts aus. ens ge­warnt. Wenn man ei­nen Rat ge­ben wol­le, lau­te der: „Seid vor­sich­tig mit dem was ihr macht“, sag­te Scholz. Es ge­he hier um die Hand­lungs­stra­te­gie und Haus­halts­plä­ne ei­nes Staa­tes. „Das ist kein The­ma der Eu­ro­päi­schen Uni­on, son­dern des Staa­tes Ita­li­en“, sag­te er und warn­te vor zu star­ker Ein­mi­schung.

Bun­des­kanz­le­rin An­ge­la Mer­kel woll­te die Haus­halts­la­ge Ita­li­ens auf ei­ne ent­spre­chen­de Fra­ge hin nicht be­wer­ten. Sie sag­te, man sei in ei­ner Pha­se, in der al­le Mit­glieds­staa­ten ih­re Haus­hal­te an die EU-Kom­mis­si­on schi­cken. Man wer­de se­hen, wie die Ge­sprä­che zwi­schen Ita­li­en und der Kom­mis­si­on lau­fen. Sie wol­le sich in die­se Ge­sprä­che nicht ein­mi­schen.

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