Alb Bote (Muensingen)

Spiel auf Zeit ist le­gi­tim

- über Som­mer­fe­ri­en im Win­ter Do­mi­nik Gug­ge­mos Christian Social Union

Das der­zeit wich­tigs­te po­li­ti­sche Ziel muss es sein, den Schul­be­trieb für so vie­le Kin­der wie mög­lich auf­recht zu er­hal­ten. Die Kleins­ten muss­ten zu Be­ginn der Pan­de­mie am meis­ten lei­den. Das gilt vor al­lem für Schü­ler aus pre­kä­ren Ver­hält­nis­sen, mit un­ab­seh­ba­ren Fol­gen. Des­we­gen ist es sinn­voll, Tei­le der Som­mer­fe­ri­en in den Win­ter zu ver­schie­ben, wie das Chris­toph Ploß (CDU) und Ste­phan Pil­sin­ger (CSU) for­dern.

Zur Be­grün­dung reicht ein Blick auf die Zah­len: Vor ge­nau drei Mo­na­ten, am 14. Ju­li, gab es nur 412 Neu­in­fi­zier­te, zehn­mal we­ni­ger als der­zeit. Jetzt aber kommt der Win­ter, die Zeit der schlecht ge­lüf­te­ten In­nen­räu­me. Und: Im Som­mer 2021 könn­te es so­gar be­reits ei­nen Impf­stoff ge­ben.

In Co­ro­na-Zei­ten ist es le­gi­tim, auf Zeit zu spie­len. Ja, die Be­treu­ung der Kin­der für zwei oder drei zu­sätz­li­che Wo­chen im Win­ter wä­re ei­ne Her­aus­for­de­rung. Aber da­für müss­ten sich El­tern dann im Som­mer we­ni­ger stre­cken. Wenn wir jetzt un­kon­ven­tio­nel­le Lö­sun­gen an­neh­men, kön­nen wir den Schul­be­trieb auf­recht er­hal­ten – und die auf drei oder vier Wo­chen ver­kürz­ten Som­mer­fe­ri­en dann um so mehr ge­nie­ßen.

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