Alb Bote (Muensingen)

Ver­such mit meh­re­ren Schnell­tests

Evan­ge­li­sche Heim­stif­tung lässt pro­be­wei­se Ab­stri­che in Pfle­ge­ein­rich­tun­gen neh­men.

- Coronavirus (COVID-19) · Stuttgart · Mannheim · Telecom Personal · Ministry of Health of Germany · Jens Spahn · Germany · Winnenden

Stutt­gart. Die Evan­ge­li­sche Heim­stif­tung plant den Ein­satz von Co­ro­na-Schnell­tests in ih­ren lan­des­weit 86 Pfle­ge­zen­tren für äl­te­re Men­schen. Wie ei­ne Spre­che­rin des ge­mein­nüt­zi­gen Un­ter­neh­mens am Di­ens­tag mit­teil­te, hat in die­ser Wo­che ein Ver­such mit Tests von vier An­bie­tern in ei­nem Pfle­ge­heim in Win­nen­den (Rems­Murr-Kreis) be­gon­nen. Im Lau­fe die­ser Wo­che wol­le man auch in ei­nem Pfle­ge­heim in Mann­heim den mög­li­chen Ein­satz von Co­ro­na-An­ti­gen-Schnell­tests un­ter die Lu­pe neh­men.

Wie in der Stadt im Rems­Murr-Kreis sol­len auch in Mann­heim zu­nächst Be­woh­ner und Mit­ar­bei­ter un­ter­sucht wer­den. Ge­schul­tes Per­so­nal nimmt da­zu ei­nen Ab­strich im Na­sen-Ra­chen­raum vor. Nach un­ge­fähr 20 Mi­nu­ten soll dann ein Er­geb­nis vor­lie­gen.

Die Schnell­tests ba­sie­ren auf dem Nach­weis von Co­ro­na­vi­rus-Ei­wei­ßen. Bei An­ti­gen-Tests wer­den in Ab­strich­pro­ben cha­rak­te­ris­ti­sche Vi­ren-Pro­te­ine er­kannt. Die Me­tho­de gilt zwar als we­ni­ger zu­ver­läs­sig als vie­le üb­li­che PCR-Tests auf Vi­ren-Erb­gut, da­für aber oft als schnel­ler und güns­ti­ger.

Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) hat­te an­ge­kün­digt, dass er die Zahl der Co­ro­na-Schnell­tests für Pfle­ge­hei­me und Kli­ni­ken in Deutsch­land deut­lich er­hö­hen möch­te.

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