Alb Bote (Muensingen)

Apo­the­ker hofft auf Ne­ben­ef­fekt

Viel we­ni­ger Er­käl­tun­gen dank der AHA-Re­gel. Pe­ter Frick for­dert Rück­sicht­nah­me auch nach der Pan­de­mie.

- Jir Coronavirus (COVID-19) · Jan Böhmermann

Ehingen. Frü­her wur­de der Aus­druck „Aha“vor­wie­gend be­nutzt, wenn ei­nem ein Licht auf­ging. Seit dem Aus­bruch der Co­ro­na-Pan­de­mie wird das Wort vor al­lem groß­ge­schrie­ben ver­wen­det und steht für „Ab­stand – Hy­gie­ne – All­tags­mas­ken“. Aber wo­mög­lich steht es eben­falls da­für, dass vie­len Men­schen ein Licht auf­ge­gan­gen ist. Der An­sicht ist der Ehin­ger Apo­the­ker Pe­ter Frick. Seit Ein­hal­ten die­ser Re­geln sei­en die grip­pa­len In­fek­te zu­rück­ge­gan­gen – „und zwar sehr, sehr deut­lich, das hat auch die Ärz­te­schaft be­reits be­legt“, be­tont Frick. Der Som­mer sei bei­na­he er­käl­tungs­frei ge­we­sen. Von we­ni­ger Er­käl­tungs- und auch an­de­ren Vi­ren­er­kran­kun­gen spricht auch der be­kann­te Chef-Vi­ro­lo­ge der Ber­li­ner Cha­rité, Pro­fes­sor Chris­ti­an Dros­ten, ge­gen­über Mo­de­ra­tor Jan Böh­mer­mann.

Für Frick ein kla­rer Be­leg, dass das Mas­ken­tra­gen et­was be­wirkt. Das hät­ten vie­le Men­schen be­grif­fen. Sei­ne Hoff­nung: „Ich fän­de es toll, wenn auch nach Co­ro­na wei­ter­hin dar­auf ge­ach­tet wird.“Na­tür­lich müs­se man dann nicht mehr stän­dig Mas­ke tra­gen. Ihm ge­he es viel­mehr dar­um: „Wer er­käl­tet ist, soll­te Rück­sicht neh­men, da­heim­blei­ben und nicht den In­dia­ner spie­len, der trotz­dem zur Ar­beit geht und dann an­de­re an­steckt.“Mit­den­ken, Ab­stand und Hy­gie­ne ein­hal­ten: „Wenn wir uns dar­an mög­lichst al­le dau­er­haft hal­ten wür­den, dann hät­te Co­ro­na we­nigs­tens ei­nen po­si­ti­ven Ef­fekt.“

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Fo­to: dpa Dank der AHA-Re­gel gibt es we­ni­ger Er­käl­tun­gen.

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