Ein Trio auf den Spu­ren Co­hens

Alb Bote (Muensingen) - - SPORT -

Mei­del­stet­ten. „Songs of Love and Ha­te” (1971) ist nach den eben­falls über­ra­gen­den Früh­wer­ken „Songs Of Leo­nard Co­hen“(1968) und „Songs From A Room“(1969) das drit­te Stu­dio­al­bum des ka­na­di­schen Mu­si­kers und Schrift­stel­lers Leo­nard Co­hen. Es ent­stand in ei­ner Pha­se der per­sön­li­chen Kri­se und ist das wohl trau­rigs­te und Gän­se­haut er­zeu­gen­de Al­bum Co­hens.

Die Mu­si­ker Ma­nu­el Dem­pf­le (Gi­tar­re, Ge­sang), Jürgen Gut­mann (Gi­tar­re, Ge­sang) und Thomas Schmolz (Gi­tar­re) spie­len als Leo­nard-Co­hen-Pro­ject vor al­lem die frü­hen Co­hen-Lie­der, die noch oh­ne gro­ße or­ches­tra­le Be­glei­tung maß­geb­lich von der mar­kan­ten Stim­me und der Gi­tar­ren­be­glei­tung Co­hens ge­prägt sind. Ein Kon­zert der drei ist bes­tes En­ter­tain­ment und „von Hand ge­macht“, da sie oh­ne tech­ni­sche Ma­ni­pu­la­tio­nen spie­len. Den­noch klin­gen die Lie­der wie „Su­zan­ne“, „Fa­mous Blue Rain­coat“, „Bird on the Wi­re“, „So long, Ma­ri­an­ne“ab­so­lut glaub­wür­dig und über­zeu­gend – echt und doch ganz an­ders. Die schmerz­lich-schö­ne Hom­mage wird um An­ek­do­ten rund um Leo­nard Co­hen er­gänzt. Das Kon­zert im „Ad­ler“fin­det am 17. Ok­to­ber, ab 20.30 Uhr, statt.

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