SCHÖN­HEIT BRAU­CHEN WIR IM­MER

All About Italy (Germany) - - Editorial - Pao­lo Del Pan­ta Edi­tor in Chief

Ein neu­es Jahr hat be­gon­nen, aber un­se­re Auf­ga­be bleibt im­mer die­sel­be. Wie bis­her und wie­der aufs Neue wol­len wir von den Far­ben des Le­bens, von den Far­ben ei­nes so na­hen Lan­des er­zäh­len, das gleich­zei­tig der In­be­griff ei­ner so al­ten Kul­tur und Ge­schich­te ist, das es un­wei­ger­lich fas­zi­niert. Üb­ri­gens ist die­ses Jahr sehr wich­tig für die glo­ba­le An­er­ken­nung ei­ner der grund­le­gen­den Wer­te des „Ma­de in Ita­ly“: die Mi­nis­te­ri­en für Land­wirt­schaft, Le­bens­mit­tel und Forst­wirt­schaft und für Kul­tur und Tou­ris­mus ha­ben 2018 zum na­tio­na­len Jahr der ita­lie­ni­schen Nah­rungs­mit­tel er­klärt. Ver­an­stal­tun­gen, Initia­ti­ven und Events, bei de­nen die ita­lie­ni­sche Ess­kul­tur und -tra­di­ti­on im Mit­tel­punkt steht, wer­den ein gan­zes Jahr lang die Qua­li­tät des ita­lie­ni­schen Es­sens ze­le­brie­ren, das sich in Kunst, Schön­heit und Kul­tur ver­wan­deln kann. „Et­was ist schön, das uns er­freut, wenn es uns ge­hö­ren wür­de, aber auch, wenn es je­mand an­de­rem ge­hört“: es gibt kei­ne bes­se­ren Wor­te als die des Meis­ters Um­ber­to Eco, um den Sinn für das mit­ein­an­der Tei­len zu be­schrei­ben, das Grund­la­ge für die­se zwan­zig­jäh­ri­ge Er­zäh­lung über die Schön­heit ist. Die Schön­heit der krea­ti­ven Kunst, die Fä­hig­keit, sich Din­ge aus­zu­den­ken, die „die Un­ent­schlos­sen­heit ak­zep­tiert, die in der Welt herrscht“; ei­ne Hom­mage an den hun­derts­ten Ge­burts­tag von Et­to­re Sottsass, dem Künst­ler, der al­len vor­an die Welt des Aus­drucks er­forscht hat.

Die Schön­heit ei­ner lan­gen Rei­se durch die Mu­sik, zu­sam­men mit dem Kom­po­nis­ten und Pro­du­zen­ten Mau­ro Pao­luz­zi, der uns un­be­kann­te An­ek­do­ten aus sei­ner lan­gen Zu­sam­men­ar­beit mit Gi­an­na Nan­ni­ni und an­de­ren in­ter­na­tio­na­len Stars ent­hüllt hat. Die Schön­heit ei­nes Er­fin­ders un­se­rer Zeit, Lu­i­gi Bor­ga­to, in des­sen Werk­statt, Stück für Stück, ein paar der bes­ten Kon­zert­flü­gel der Welt das Licht der Welt er­bli­cken. Die Schön­heit, die Kunst in völ­li­ger Frei­heit zu er­le­ben, um ein Ita­li­en wie­der­zu­ent­de­cken, das mit sei­nem Kul­tur­er­be im­mer mehr aus­län­di­sche Tou­ris­ten an­zieht, wie die Via Emi­lia, die von „The Sun“zu den 20 schöns­ten Stra­ßen der Welt ge­zählt wird.

Schließ­lich ei­ne Er­zäh­lung in der Er­zäh­lung, wie die über das gro­ße Uni­ver­sum, das in ei­ner Lu­xus­mar­ke wie Lamborghini ein­ge­fan­gen ist, von der uns Chris­ti­an Mas­tro er­zählt.

In die Zu­kunft zu bli­cken, oh­ne je die Be­deu­tung der Tra­di­ti­on zu ver­ges­sen: aus die­sem Grund stür­zen wir uns in ein neu­es Aben­teu­er, in ei­ne neue Zu­sam­men­ar­beit mit Ar­te­mest, um re­gel­mä­ßig über die bes­ten ita­lie­ni­schen Hand­wer­ker zu be­rich­ten und die Welt ih­rer Krea­tio­nen zu ent­de­cken.

Denn die Schön­heit be­steht dar­in, sie zu er­ken­nen.

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