GÄS­TE ZU EMP­FAN­GEN IST EI­NE KUNST

All About Italy (Germany) - - Editorial -

Ho­tel Lun­gar­no, By­b­los Art Ho­tel, nhow Ho­tel und NYX Mi­lan Ho­tel: vier au­ßer­ge­wöhn­li­che Ho­tels, die auf Kunst und De­sign set­zen, um den Gäs­ten ei­nen ein­zig­ar­ti­gen und ex­klu­si­ven Auf­ent­halt zu be­sche­ren.

Aus dem ei­ge­nen Le­ben ein Kunst­werk zu ma­chen ist für den Dich­ter Ga­b­rie­le D’an­nun­zio ei­ne un­be­ding­te Vor­aus­set­zung, um die wah­re Über­le­gen­heit ei­nes wirk­lich in­tel­lek­tu­el­len Men­schen zu be­stä­ti­gen. Si­cher­lich ist das Stre­ben, die ho­hen Gip­fel des Geis­tes zu be­rüh­ren, auf das sich der Dich­ter be­zieht, kein ein­fa­ches Un­ter­fan­gen, auch wenn die Lie­be zur Schön­heit durch­aus das Le­ben von je­dem sinn­voll be­rei­chern kann. Aber wenn das Ver­wan­deln der ei­ge­nen Exis­tenz in ein Meis­ter­werk nur we­ni­gen Au­ser­wähl­ten vor­be­hal­ten ist, so ist das Le­ben in ei­nem Kunst­werk nicht ganz so un­mög­lich. Vier Spit­zen­ho­tels, das Ho­tel Lun­gar­no in Flo­renz, das By­b­los Art Ho­tel in Ve­ro­na, das nhow Ho­tel und das NYX Mi­lan Ho­tel in Mai­land ha­ben es sich zur Auf­ga­be ge­macht, mit Ele­ganz, Krea­ti­vi­tät und Klug­heit Kunst und De­sign zu ver­bin­den, um den Gäs­ten ei­nen ein­zig­ar­ti­gen und un­ver­gess­li­chen Auf­ent­halt zu be­sche­ren. Seit 50 Jah­ren zeich­net sich das Ho­tel Lun­gar­no, das 1967 ein­ge­weiht wur­de, durch sei­ne Ele­ganz und sei­nen aus­ge­zeich­ne­ten Ser­vice aus. Das Ho­tel wur­de kürz­lich kom­plett re­no­viert, oh­ne dass da­bei sein ur­sprüng­li­cher Charme ver­lo­ren ging: die Lob­by ist wie bei ei­nem ele­gan­ten Boot auf dem Ar­no in Blau, Weiß und Le­der ge­hal­ten und bie­tet ei­nen ein­ma­li­gen Blick auf den Pon­te Vec­chio. Die Kunst­samm­lung des Ho­tels, die 450 Wer­ke um­fasst, ist in den Vor­der­grund ge­rückt wor­den, und die Gäs­te kön­nen sie dank aus­ge­klü­gel­ter The­men-füh­run­gen be­sich­ti­gen. Wie in ei­nem Lu­xus­schiff durch­dringt ein Zau­ber die Kor­ri­do­re, die reich an Ge­schich­ten sind, die man sich flüs­ternd er­zählt, wäh­rend sie die Gäs­te in die Zim­mer lei­ten, von de­nen vie­le ei­nem The­ma oder ei­nem Künst­ler ge­wid­met sind, wie die Sui­te Ven­na oder die Sui­te Fran­ces­co­ni. Die 65 Zim­mer und Lu­xus­sui­ten, ei­ni­ge da­von mit wun­der­vol­ler Ter­ras­se und Blick auf die Meis­ter­wer­ke der Re­nais­sance, we­ni­ge Schrit­te von den be­kann­tes­ten Mo­de­bou­ti­quen ent­fernt, kön­nen dem Gast den ein­zig­ar­ti­gen Zau­ber von Flo­renz aufs Bes­te ver­mit­teln.

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