DIE PIZ­ZA WIRD AUS­GE­STELLT. DAS „TEMPORARY MU­SE­UM” KOMMT NACH NEW YORK

All About Italy (Germany) - - Photoreportage - Marg­he­ri­ta Pi­tu­a­no

Es nennt si Mo­pi – Mu­se­um of Piz­za – und wird am 13. Ok­to­ber in Brook­lyn, New York er­öff­net. Ein gan­zes Mu­se­um, das von Ka­reem Rah­ma, Chef der Na­me­l­ess Net­work, ei­ner Ge­sell­schaft in Brook­lyn, in­iti­iert wur­de und das für be­grenz­te Zeit den Be­su­cher in die Welt der Piz­za ein­tau­chen lässt.

Im Mu­se­um lernt der Be­su­cher die Ge­schich­te der Piz­za ken­nen, an­ge­fan­gen bei ih­rem Ur­sprung bis zu ih­rer Ver­brei­tung in der gan­zen Welt. Es wird auch ein in­ter­ak­ti­ver Über­blick über die wich­ti­ge Rol­le ge­ge­ben, die die­se ty­pisch ita­lie­ni­sche Köst­lich­keit in der Pop­kul­tur spielt, die so weit geht, dass sie von der UNESCO als Welt­kul­tur­er­be an­er­kannt wur­de. Auf der Web­sei­te des Mo­pi wird das Mu­se­um als ein Ort be­schrie­ben, „in dem man zeit­lo­se Er­in­ne­run­gen ein­fan­gen und in tief­grün­di­ge In­stal­la­tio­nen ein­tau­chen kann. Ein Ort, an dem man sich mit sinn­li­chem und psy­che­de­li­schem Ver­gnü­gen an der Piz­za wei­den kann (…) ein Schaf­fens­akt, der je­de ein­zel­ne Mi­nu­te, die du in dem Mu­se­um ver­bringst, zu ei­ner zeit­lo­sen Er­in­ne­rung wer­den lässt“. Und das wird durch die Aus­stel­lungs­räu­me er­mög­licht, wie zum Bei­spiel die Ga­le­rie der Künst­ler, die Grot­te der Piz­za, das Haus des Ver­gnü­gens, den Strand der Piz­za, die in­ter­ak­ti­ve Ge­schich­te (und nicht er­zähl­te Ge­schich­te) der Piz­za, die „Piz­za Zen“, die Piz­za­spie­le und den Pro­jek­ti­ons­saal und das of­fi­zi­el­le mul­ti­me­dia­le La­bor der #Mo­pi Piz­za Films. In An­be­tracht der Zah­len des Piz­zakon­sums in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten – ver­gleich­bar mit 50 Hekt­ar am Tag – und be­son­ders in New York, wo sich 10% al­ler ame­ri­ka­ni­schen Piz­ze­ri­en be­fin­den – ist es kein Wun­der, dass ein, je­den­falls im Mo­ment noch, ge­hei­mer Ort, ein Mu­se­um be­her­bergt, dass sich dem pop­pigs­ten al­ler Nah­rungs­mit­tel wid­met. Denn die Piz­za, so be­haup­tet Mo­pi, „ist mehr als ei­ne köst­li­che Of­fen­ba­rung aus Kä­se, Teig und Sau­ce, sie ist ein Ag­gre­ga­tor, ei­ne uni­ver­sel­le Spra­che, ein kul­tu­rel­les Aus­ru­fe­zei­chen“.

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