Groß Schwülper: Feuerwehr ret­tet Spa­zier­gän­ge­rin aus der Oker

Frau woll­te ih­ren Hund aus dem eis­kal­ten Was­ser ret­ten und kam dann selbst nicht mehr her­aus

Aller-Zeitung - - GIFHORN - VON HILKE KOTTLICK

GROß SCHWÜLPER. Ei­si­ger Ein­satz: Bei dem Ver­such, ih­ren Hund aus der Oker zu ret­ten, schaff­te es ei­ne Frau bei Groß Schwülper am Sams­tag nicht mehr aus ei­ge­nen Kräf­ten, aus dem Fluss zu stei­gen – der Un­ter­grund war zu glatt. Ei­ne hal­be St­un­de harr­te die Frau im kal­ten Was­ser aus, dann rück­te die Feuerwehr an.

„Die Spa­zier­gän­ge­rin war am Sams­tag mit ih­rem Hund an der Oker un­ter­wegs“, be­rich­tet Oli­ver Bern­hardt, Orts­brand­meis­ter bei der Frei­wil­li­gen Feuerwehr Groß Schwülper. Als der Hund nicht mehr aus dem Was­ser her­aus kam, stieg die Frau in den Fluss, um das Tier zu ret­ten. Als sie die Oker dann wie­der ver­las­sen woll­te, konn­te sie laut Bern­hardt das Ufer nicht er­rei­chen, „der Un­ter­grund war zu

Bis zur Hüf­te stand sie et­wa ei­ne hal­be St­un­de lang in dem ei­si­gen Was­ser, be­rich­tet er wei­ter. Ihr gro­ßes Glück war es dem Orts­brand­meis­ter zu­fol­ge, dass an­de­re Spa­zier­gän­ger in der Nä­he wa­ren und die Hil­fe­schreie hör­ten. Sie alar­mier­ten die Ret­tungs­kräf­te. Feu­er­weh­ren aus Groß Schwülper, Mei­ne und Did­der­se rück­ten an. „We­gen des stei­len Ge­län­des und des rut­schi­gen Un­ter­grunds muss­ten wir die Frau mit ei­ner Steck­lei­ter aus dem Was­ser ho­len“, be­rich­tet Bern­hardt wei­ter­hin.

Trotz der Käl­te ging es der Ge­ret­te­ten „ganz gut“, ur­teilt der Orts­brand­meis­ter. Si­cher­heits­hal­ber wur­de sie zur Un­ter­su­chung ins Kran­ken­haus ge­bracht. „Und der Hund – der kam von ganz al­lein aus der Oker“, sagt er. glit­schig“.

➡ An­de­re Spa­zier­gän­ger hör­ten die Hil­fe­ru­fe der Frau und in­for­mier­ten die Ret­tungs­kräf­te.

SYM­BOL­FO­TO AR­CHIV

Aus der Oker ge­ret­tet: Die Feuerwehr Groß Schwülper muss­te am Sams­tag ei­ne Frau aus dem ei­si­gen Was­ser zie­hen.

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