2000er Vi­bes und ehr­li­che In­hal­te

Aller-Zeitung - - RÄTSEL -

Sie be­zeich­net sich selbst als „Ro­cki­ge Gruft­pop Maus“. Zu­min­dest steht das in der Pro­fil­be­schrei­bung ih­res Ins­ta­gram­ka­nals @mia­li­sa­ma­rie. Be­kannt ist Mia Mor­gen für ih­re pop­pi­ge Mu­sik („Wa­ve­boy“). Auf Ins­ta­gram formt Mia Mor­gan ein Bild ab­seits der glatt­ge­bü­gel­ten Ein­heits­feeds. Sie re­det of­fen über De­pres­sio­nen, die Hochs und Tiefs ih­res Le­bens und ver­packt das gan­ze in ei­nen nied­lich-fe­mi­ni­nen 2000er-style. Ein Post zeigt et­wa Mia als Te­enager. Dar­un­ter be­rich­tet, die Mu­si­ke­rin, wie streng sie mit sich und ih­rem Kör­per war – und wie lang sie Un­si­cher­hei­ten und Selbst­zwei­feln plag­ten. „Und es macht mich so wü­tend, dass ich nicht zu­rück­spu­len und lie­ber zu mir sein kann“, schreibt die Mu­si­ke­rin. Mit sol­chen ehr­li­chen Posts macht Mia Mut. Denn sie zeigt, dass das The­ma Selbst­lie­be kein Selbst­läu­fer ist – und hebt sich da­mit von zahl­rei­chen Ac­counts ab.

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