We­ni­ge Bä­der, oft über­füllt

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Zum Le­ser­brief „El­tern, bit­te küm­mert euch“vom 27. Fe­bru­ar und „Das See pferd­chen reicht nicht“(Bay­ern) vom

22. Fe­bru­ar:

Ich war sehr er­freut, als ich im Bei­trag „Das See­pferd­chen reicht nicht“zum mei­nes Wis­sens ers­ten Mal nicht den Hin­weis ge­fun­den ha­be, dass es ja in ers­ter Li­nie El­tern­pflicht ist, sich um das Schwim­men­ler­nen ih­rer Kin­der zu küm­mern. Denn das, was in mei­ner Kind­heit vor über 40 Jah­ren (al­so et­wa zur sel­ben Zeit, als die Kin­der des Ver­fas­sers von „El­tern, bit­te küm­mert euch“Schwim­men ge­lernt ha­ben) noch re­la­tiv ein­fach zu be­werk­stel­li­gen war, ist es heu­te bei wei­tem nicht mehr: Jetzt gibt es nur noch so we­ni­ge Hal­len­bä­der, dass die­se zu Zei­ten, in de­nen El­tern mit ih­ren Kin­dern schwim­men ge­hen könn­ten, al­so haupt­säch­lich am Wo­che­n­en­de und vi­el­leicht mal wo­chen­tags zwi­schen 17 und

19 Uhr, so über­füllt sind, dass an ei­nen Schwimm­un­ter­richt durch die El­tern nicht zu den­ken ist. Pri­va­te Schwimm­kur­se kann sich nicht je­der leis­ten und sie füh­ren auch nicht im­mer zum Er­folg.

Sa­bi­ne Men­gel, Ober­gries­bach

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