Ge­schenk­te Fuß­ball­kar­ten: Vor­ab Ver­steue­rung klä­ren

Allgäuer Anzeigeblatt - - Geld & Leben - (dpa)

Er­hal­ten Mit­ar­bei­ter Kar­ten für ein Bun­des­li­ga-Spiel als Ge­schenk vom Chef, kann sich dies steu­er­lich für sie aus­wir­ken. Denn nicht nur das Ge­halt zählt zum steu­er­pflich­ti­gen Ar­beits­lohn, son­dern auch Sach­zu­wen­dun­gen – al­so bei­spiels­wei­se Fuß­ball­kar­ten, mit de­nen der Ar­beit­ge­ber sei­nen Mit­ar­bei­tern die Ge­le­gen­heit ver­schafft, das Spiel zu se­hen. Das geht aus ei­nem Ur­teil des Fi­nanz­ge­richts Bre­men her­vor (Az.: 1 K 20/17), über das der Bun­des­ver­band Lohn­steu­er­hil­fe­ver­ei­ne be­rich­tet. Der Chef kann die Lohn­steu­er selbst tra­gen. Er kann aber auch den geld­wer­ten Vor­teil des Ar­beit­neh­mers be­rech­nen und vom Lohn ab­zie­hen.

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