Ein Feu­er­werk ent­zün­det

Allgäuer Anzeigeblatt - - Sport -

Wir ha­ben beim sieg­rei­chen Spiel ge­gen Bra­si­li­en ei­ne Hand­ball-At­mo­sphä­re wie ge­malt er­lebt. Schon bei der Be­grü­ßung ha­ben die Zu­schau­er in der Hal­le für ei­ne gi­gan­ti­sche Stim­mung ge­sorgt. Von der ers­ten Se­kun­de an hat die deut­sche Mann­schaft dann ein Feu­er­werk ent­zün­det und an den Bra­si­lia­nern den Wind aus den Segeln ge­nom­men.

Ich fand die Ab­wehr mit dem In­nen­block Hen­drik Pe­keler und Patrick Wi­encek und da­hin­ter mit Tor­hü­ter An­di Wolff über­ra­gend. Bes­ser kann man das nicht ma­chen. Mit den frü­hen Pa­ra­den von Wolff war den Bra­si­lia­nern der Zahn ge­zo­gen. Da­zu war Stef­fen Fäth, der gro­ßes Ver­trau­en im Team spürt, in Tor­lau­ne. Au­ßer­dem ha­ben Mar­tin Stro­bel und Stef­fen Wein­hold das Spiel su­per ge­führt, wur­de Uwe Gens­hei­mer schön frei­ge­spielt.

Es wur­de al­les in Ab­wehr und An­griff ab­ge­ru­fen, um er­folg­reich Hand­ball zu spie­len. Das war ei­ne 180-Grad-Dre­hung zum Auf­takt­spiel ge­gen Korea. Un­si­cher­heit und Ner­vo­si­tät wa­ren wie weg­ge­bla­sen. Die­ser Sieg ge­gen Bra­si­li­en gibt der Mann­schaft ei­ne ge­hö­ri­ge Por­ti­on Selbst­ver­trau­en und war un­heim­lich wich­tig, um in den rich­ti­gen Flow zu kom­men.

Mar­kus Baur war beim WM-Sieg 2007 Ka­pi­tän der deut­schen Mann­schaft. Hier be­wer­tet er die Auf­trit­te des deut­schen Teams.

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