Wir­bel um WM Ver­ga­be 2026

Ar­gen­ti­ni­en wirft Bra­si­li­en „Ver­rat“vor

Allgäuer Zeitung (Füssener Blatt) - - Fußball-wm 2018 -

Mos­kau Die Stimm­ab­ga­be von Bra­si­li­en für Ma­rok­ko bei der Wahl des WM-Gast­ge­bers 2026 führt zu Ver­wer­fun­gen im süd­ame­ri­ka­ni­schen Fuß­ball. Der Prä­si­dent des ar­gen­ti­ni­schen Ver­bands, Clau­dio Ta­pia, warf dem bra­si­lia­ni­schen Ver­band CBF „Ver­rat“vor.

Al­le Ver­bän­de der süd­ame­ri­ka­ni­schen Kon­fö­de­ra­ti­on CONMEBOL hat­ten ei­gent­lich ab­ge­spro­chen, beim Fi­fa-Kon­gress in Mos­kau ge­schlos­sen für die am En­de sieg­rei­che Ge­mein­schafts­kan­di­da­tur von den USA, Me­xi­ko und Ka­na­da zu stim­men. „Ich war über­rascht, weil wir ge­mein­sam ei­ne Ent­schei­dung ge­trof­fen ha­ben, Sym­pa­thie führt manch­mal zu Ver­rat“, sag­te Ta­pia in Mos­kau.

CBF Prä­si­dent Nu­nes gibt sei­ne Stim­me Ma­rok­ko

CBF-Präs­dent Co­ro­nel Nu­nes hat­te am Mitt­woch sei­ne Stim­me für Ma­rok­ko ab­ge­ge­ben. Die­se Ent­schei­dung hat­te den Rest der süd­ame­ri­ka­ni­schen Kon­fö­de­ra­ti­on über­rascht. „Ich hal­te es nicht für gut. Wenn Män­ner sich im Na­men ei­ner Fö­de­ra­ti­on zu et­was ver­pflich­ten, dann müs­sen sie es auch tun“, sag­te Ta­pia. Wenn ein Kon­sens ge­fun­den wor­den sei und die Ver­tre­ter zu­vor ei­ne ein­stim­mi­ge Ent­schei­dung ge­fällt hät­ten, dann müs­se die­se re­spek­tiert wer­den. (dpa)

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