Lasst den Tor­hü­ter in Ru­he!

Allgäuer Zeitung (Kaufbeurer Tagblatt) - - Meinung & Dialog -

Zu „Das kann die Kar­rie­re ei­nes Tor­hü ters zer­stö­ren“(Sport) vom 28. Mai: Spie­l­er­feh­ler ge­hen schnell un­ter und wer­den ver­ges­sen. Tor­wart­feh­ler sind of­fen­sicht­lich und fol­gen­schwer. Fürch­ter­lich für den Tor­wart. Aber doch nicht ei­ne Kar­rie­re be­en­dend! Das Ein­zi­ge, was in so ei­ner fürch­ter­li­chen Si­tua­ti­on men­sch­lich an­ge­bracht wä­re, ist Mit­ge­fühl, Trost und ein sach­li­cher Be­richt. Schlüs­sel­sze­ne des Spiels war ei­ne der ty­pi­schen ei­sen­har­ten Ra­mos-ak­tio­nen und da­nach wa­ren die Reds nicht mehr die­sel­ben, in­klu­si­ve des Tor­hü­ters! Die Tor­wart­feh­ler wa­ren schwer, das Spiel wur­de aber si­cher auch an an­de­rer Stel­le ver­lo­ren. Ne­ben dem Ver­lust des viel­leicht wich­tigs­ten Spie­lers hat­te Re­al die ein­deu­ti­ge­ren Tor­chan­cen, ein viel va­ria­ble­res Spiel­kon­zept und mehr her­aus­ra­gen­de in­di­vi­du­el­le Klas­se.

Lasst den Tor­hü­ter in Ru­he und lasst ihn wie­der auf­ste­hen! Dr. Ro­land Schlecht, Kö­nigs­brunn

Wenn das die Pro­ble­me die­ser Welt sind, dann ha­ben wir ja gar nichts zu be­fürch­ten.

Holz­hau­sen, zu „Bei Ma­ma ist es doch so be­quem“(Sei­te 1) vom 24. Mai

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