Das ist die Rol­le des ita­lie­ni­schen Staats­prä­si­den­ten

Allgäuer Zeitung (Kaufbeurer Tagblatt) - - Meinung & Dialog -

● Der Staats­prä­si­dent hat in Ita­li­en im We­sent­li­chen re­prä­sen­ta­ti­ve Funk tio­nen, wäh­rend der Mi­nis­ter­prä­si­dent die Richt­li­ni­en der Po­li­tik be­stimmt. Er wird vom Par­la­ment und den Vert­re tern der Re­gio­nen für ei­ne Amts­zeit von sie­ben Jah­ren ge­wählt. ● Amts­sitz ist der Pa­last auf dem Qui­ri­nal, ei­nem der sie­ben Hü­gel des an­ti­ken Rom. ● Der Prä­si­dent, Min­dest­al­ter 50 Jah re, re­prä­sen­tiert den Staat nach au ßen und in­nen und ist Ober­kom­man die­ren­der der Streit­kräf­te. Er er nennt den Re­gie­rungs­chef, der aber vom Par­la­ment in ei­nem Ver­trau ens­vo­tum be­stä­tigt wer­den muss. Der Staats­chef kann auch das Par­la­ment auf­lö­sen und da­mit Neu­wah­len her­bei füh­ren. ● Im auf­ge­reg­ten ita­lie­ni­schen Po­li­tik be­trieb ist Ser­gio Mat­ta­rel­la, 76, so et­was wie der ru­hen­de Pol. Der weiß­haa­ri­ge Herr im Qui­ri­nals­pa­pa last ver­steht sich als ei­ne Art stil­ler Schieds­rich­ter. Seit dem 3. Fe­bru­ar 2015 ist er der zwölf­te Prä­si­dent der Ita­lie­ni­schen Re­pu­blik. (dpa)

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