Die pfun­di­ge Frau

Wo­chen­klatsch Zum Bei­spiel Bar­ba­ra Schö­ne­ber­ger. Freud und Leid der Ping-Pong-Fi­gur. Schlank­heit schützt nicht vor Lie­bes­kum­mer

Allgäuer Zeitung (Kempter Tagblatt) - - Panorama -

Hat sie zu viel auf den Rip­pen oder ist sie auf dem Weg zum Hun­ger­ha­ken? Die Run­dun­gen der Bar­ba­ra Schö­ne­ber­ger sind bei Le­se­rin­nen ein­deu­tig das Klatsch­the­ma Num­mer eins, wenn es um Ge­wichts­pro­ble­me geht. Die sind ei­nem ja selbst – oft als Lu­xus­pro­blem – durch­aus ver­traut. Von dem Dau­er­the­ma le­ben die Blätt­chen – dass of­fen­bar weib­li­che Stars in Scha­ren über ih­re Fi­gur kla­gen und kei­ner weiß, war­um.

Nicht so die Schö­ne­ber­ger, das „Ro­le Mo­del“der Frau von ne­ben­an. Die jam­mert nicht. Aber mag die auch wit­zig Preis­ver­lei­hun­gen und TV-Shows mo­de­rie­ren, man in­ter­es­siert sich nur für ih­re Ping-Pong-Mu­ta­tio­nen in Ki­los. Zu­mal lan­ge Zeit Bar­ba­ras Fi­gur schwank­te wie ein Schach­tel­halm im Wind. Wi­der­spruch Schö­ne­ber­ger in Clo­ser: „Mein kleins­tes Kind ist fünf, das heißt, ich wür­de mal sa­gen, ich bin seit drei Jah­ren im­mer gleich“. Die Pos­til­le zi­tiert ein RTL- In­ter­view, das wir mal so aus­le­gen: kei­ne Schwan­ger­schaft, kei­ne wech­seln­den Kur­ven. „Oha, glaubt Bar­ba­ra wirk­lich, dass sie kei­ne Fi­gur­schwan­kun­gen hat­te?“, be­zwei­felt Clo­ser.

Mit ei­ner hef­ti­gen Ve­rän­de­rung hat die Fit­ness-Blog­ge­rin So­phia Thiel auf ihr Über­ge­wicht re­agiert. „Noch im Som­mer be­kam sie ge­häs­si­ge Fats­ha­ming-Kom­men­ta­re“, be­rich­tet OK!. In­zwi­schen muss sich die 23-Jäh­ri­ge, die mit ih­ren Vi­de­os Kar­rie­re ge­macht hat, nicht mehr für ih­ren Kör­per­um­fang schä­men. „Die Blon­di­ne hat sich zu ei­nem Bo­dy­buil­der-Girl auf­ge­pumpt.“Was So­phia stolz macht. „Ei­nen Six­pack als Frau zu er­rei­chen, er­for­dert schon viel Zeit und Ge­duld, was ich aber auch sehr, sehr schön fin­de.“Das muss man nicht ver­ste­hen, wie ei­ne Fol­lo­we­r­in auf Ins­ta­gram motzt: „Du siehst aus wie ein Kerl.“Wo­bei auch die meis­ten Män­ner ei­nem weib­li­chen Bäuch­lein den Vor­zug ge­ben.

Man kann es halt nicht al­len recht ma­chen. Auch ger­ten­schlan­ke und fe­mi­ni­ne Ma­mas wie Ka­te sind vor ei­ner „Ehe­kri­se“nicht ge­feit, ob zier­li­che Schul­tern oder schma­le Hüf­ten. Die drei Kin­der be­rei­ten Wil­li­am „der­zeit mehr schlaf­lo­se Näch­te, als er ver­trägt“, plau­dert Wo­che heu­te aus dem Näh­käst­chen. „Nun scheint von der einst so gro­ßen Lie­be nicht mehr viel üb­rig zu sein!“Oh bit­te nicht!

Vom „Fats­ha­ming“ist Joa­chim Llam­bis blon­de und schlan­ke Frau Ilo­na weit ent­fernt. Trotz­dem tanzt der Ju­ror von „Let’s Dan­ce“jetzt auch pri­vat Tan­go mit der Schau­spie­le­rin Ju­lia Diet­ze, der er, so Schö­ne Wo­che, „oft die Höchst­punkt­zahl ge­ge­ben hat. Schon ver­däch­tig“, gif­tet das Blatt.

Wie hal­ten es nun die Män­ner mit den über­flüs­si­gen Pfun­den? Schla­ger­sän­ger Hei­no, 79, seit fast 40 Jah­ren ver­hei­ra­tet, ist in der Re­gel mit Ka­lo­ri­en or­dent­lich ver­sorgt. 15 Ki­lo sol­len run­ter, for­dern je­doch sei­ne Ehe­frau Han­ne­lo­re und Die neue Frau. „Ich will ihn dem­nächst nicht zu sei­nen Kon­zer­ten rol­len müs­sen.“Ru­pert Hu­ber

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