New Room – MIK So­lo nach Ze­ro­nic

Audio Test - - Magazin -

Seit der letz­ten Vor­stel­lung ei­ner In­die­pop-plat­te sind schon wie­der ei­ni­ge Wo­chen ver­gan­gen. Die­ses Mal geht es um das ers­te So­lo­al­bum des Ös­ter­rei­chers Mik Tanc­zos, „New Room“. Für den Künst­ler selbst mar­kiert sein Album ei­nen neu­en Ab­schnitt. Zum Neu­an­fang ge­hört auch ein ei­ge­nes Stu­dio. Hier hat er sei­ne Songs auf­ge­nom­men und pro­du­ziert. Un­ter­stüt­zung hol­te sich MIK von wei­te­ren Mu­si­kern. So wa­ren Ge­org Pren­ner (zu­sätz­li­che Gi­tar­ren, Backing Vo­cals), Sa­sha Sa­edi (Bass, Backing Vo­cals), Rein­hard

70 %

Schwar­zin­ger (Drums) und Julia Prötsch (Backing Vo­cals) mit an Bord. Groß ge­wor­den ist MIK mit der Band Ze­ro­nic. Von 2001 bis 2012 ver­öf­fent­lich­ten sie ins­ge­samt 4 Al­ben und ei­ni­ge Singles. Pop­mu­sik, die man auch in an­ge­sag­ten Lon­do­ner Clubs wie „Ma­dame Jo­jo’s“oder „Du­blin Cast­le“spiel­te. Doch die Zeit mit Ze­ro­nic ist Ge­schich­te. Doch mit dem Pop and Wa­ve der Bri­ten hat MIKS In­die­pop nicht viel ge­mein. Die raue Stim­me und ei­ne ent­spre­chen­de ro­ckig an­ge­hauch­te Ton­art be­we­gen sich ab­seits ge­wohn­ter Pop­mu­sik. Ziel des Ös­ter­rei­chers war es, „dass der Sound und die Wir­kung des Al­bums in­ten­siv, in sich ge­schlos­sen und mög­lichst zeit­los wird.“Das scheint ihm wohl gut ge­lun­gen zu sein.

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