How to keep ca­ring – Cub & Wolf

Audio Test - - Magazin -

Vor­sicht! Es be­steht Ver­wech­se­lungs­ge­fahr. Bei der Re­cher­che zur Band Cub & Wolf stößt man un­ter Um­stän­den auch auf Wolf & Cub, ei­ne aus­tra­li­sche Psy­che­de­lic Rock­band. Die schwe­di­sche In­die­grup­pe Cub & Wolf hat al­ler­dings ei­ne an­de­re Ziel­grup­pe und schlägt sanf­te­re Tö­ne an. So auch bei dem uns be­reits zur Ver­fü­gung ste­hen­den ak­tu­el­lem Al­bum „How to keep ca­ring“. Im Ge­gen­satz zum Folk-de­büt liegt das Au­gen­merk hier auf dem an­ge­sag­ten Sound der neun­zi­ger Jah­re. Mit Gi­tar­ren und Schlag­zeug prä­sen­tie­ren Cub & Wolf auf „How to keep ca­ring“ei­ne ver­träum­te Sei­te oh­ne Lan­ge­wei­le auf­kom­men zu las­sen. Die schmut­zig läs­si­ge At­ti­tü­de er­in­nert an Zei­ten des Grun­ge. Songs mit Ecken und Kan­ten. Ge­ra­de die­se un­ge­bü­gel­te Mu­sik hat ih­ren Charme. Man spürt die Ener­gie und die Ehr­lich­keit der Songs. Gro­ßen An­teil am Cha­rak­ter des Al­bums ha­ben die zwei mar­kan­ten Stim­men. Al­les in al­lem gibt „How to keep ca­ring“ein run­des Bild ab. Ei­ne tol­le Low Fi­de­li­ty Plat­te, wel­che uns die gu­ten al­ten Neun­zi­ger, so schnell ver­geht die Zeit.., zu­rück­bringt. Ein grund­ehr­li­che Pro­duk­ti­on aus dem ho­hen Nor­den oh­ne tech­ni­sche Spie­le­rei­en. „How to Keep Ca­ring“passt per­fekt zur ana­lo­gen Schall­plat­te. Ein Glück, dass man bei Backse­at dar­an dach­te und par­al­lel ei­ne Vi­nyl ver­öf­fent­lich­te. Be­son­der­hei­ten: Far­big ge­stal­te­tes In­lay. Das schwar­ze Vi­nyl ist von gu­ter und schwe­rer Qua­li­tät.

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