| B&W 603

...Bo­wers & Wil­kins hat sei­ne be­gehr­te Se­rie 600 über­ar­bei­tet. Da­bei hat man sich zum ei­nen bei den „Gro­ßen“aus den Se­ri­en 800 und 700 be­dient, zum an­de­ren aber auch gänz­lich neue Ide­en ein­flie­ßen las­sen.

Audio Test - - Contents - Alex Rö­ser

Bis­her war der Test ei­nes Laut­spre­chers aus dem Hau­se Bo­wers & Wil­kins stets ein Ga­rant für viel Hör­spaß und be­ein­dru­cken­de Dar­bie­tun­gen. Ob dies auch der Stand­laut­spre­cher 603 zu be­werk­stel­li­gen weiß?

Frei­lich gibt es auf je­der Hifi-mes­se un­zäh­li­ge Hö­he­punk­te und auch auf den Mit­tel­deut­schen Hifi-ta­gen wa­ren so ziem­lich al­le Prä­sen­ta­tio­nen se­hens­wert und un­ter­halt­sam. Je­der au­dio­phi­le Hifi-en­thu­si­ast hat da sei­ne ei­ge­nen Fa­vo­ri­ten und ge­nau die­se Di­ver­si­tät macht die Freu­de, wel­che ei­ne ent­spre­chen­de Mes­se­ver­an­stal­tung mit sich bringt, aus. Knapp 3 000 Be­su­cher ha­ben auf den ver­gan­ge­nen MDHT in Leip­zig Zeug­nis da­für ab­ge­legt, wie schön es ist, sich ge­mein­sam ei­nem sol­chen Hör­fest hin­zu­ge­ben und ge­mein­sam den ver­schie­de­nen Vor­füh­run­gen bei­zu­woh­nen. Wir er­in­nern uns ger­ne an prall ge­füll­te Prä­sen­ta­tio­nen in den Hör­rau­men Can­tons, Dy­n­au­di­os oder von Reich­mann Au­dio­sys­te­me, um nur ein paar zu nen­nen. Be­son­ders viel Witz und gu­te Lau­ne be­kam man auch die­ses Jahr wie­der im vier­ten Ober­ge­schoss der al­ten Han­dels­dru­cke­rei zu Leip­zig ge­bo­ten, wo tra­di­tio­nell der Aus­stel­lungs­raum der bri­ti­schen Hifi-ex­per­ten von Bo­wers & Wil­kins vor­zu­fin­den ist. Ulf Sold­an, Pro­dukt­ma­na­ger von B&W in Deutsch­land, ist nicht nur ein Mann vom Fach in Sa­chen hoch­fi­de­ler Schall­wand­ler, er weiß auch, sein Wis­sen mit viel Esprit und Witz ei­nem stets ge­bannt lau­schen­den Pu­bli­kum zu prä­sen­tie­ren. Ei­ner Vor­füh­rung Sold­ans bei­zu­woh­nen, ist je­des Mal wie­der ein Er­leb­nis. Und so war es auch zu den ver­gan­ge­nen Mit­tel­deut­schen Hifi-ta­gen im No­vem­ber ei­ne gro­ße Freu­de, uns den neu­en Stand­laut­spre­cher in der B&w-fa­mi­lie prä­sen­tie­ren zu las­sen.

Auf­ge­stockt

Der Stand­laut­spre­cher 603 ge­hört zur Se­rie 600, wel­che mit der Re­fe­renz-se­rie 800 zu den be­lieb­tes­ten Kol­lek­tio­nen des Hau­ses ge­hört. Wahr­schein­lich hat der ein oder an­de­re sei­ne ers­ten Er­fah­run­gen mit Bo­wers & Wil­kins durch ei­nen Laut­spre­cher der Se­rie 600 ge­macht. Zwei­fels­oh­ne ge­hört die­se Se­rie noch im­mer zu den Best­sel­lern der Bri­ten. Heu­te um­fasst die Kol­lek­ti­on ne­ben dem Stand­laut­spre­cher 603 die Kom­pakt­mo­del­le 606 und 607, so­wie den Cen­ter-spea­ker HTM6 und die drei Sub­woo­fer ASW 610XP, ASW610 und ASW608. In die­sem Jahr wur­de die Se­rie über­ar­bei­tet und in ei­ni­gen Punk­ten op­ti­miert zu­rück ins Ram­pen­licht der Hifi-sze­ne ge­rückt. So ver­fü­gen nun auch die Laut­spre­cher der Se­rie 600 (aus­ge­nom­men der Sub­woo­fer) über Bo­wers & Wil­kins haus­ei­ge­ne Con­ti­nu­um-mem­bran. Die­se fand nach stol­zen acht Jah­ren der Ent­wick­lung erst­mals 2015 in den Re­fe­renz­mo­del­len der Se­rie 800 D3 Ver­wen­dung und lös­te zu­letzt auch die Kev­lar-mem­bra­nen der Se­rie 700 ab. Nun wur­den auch vier Laut­spre­cher der Se­rie 600 mit Mit­tel- und Tief-mit­tel­tö­nern be­stückt, wel­che über die Con­ti­nu­um-mem­bran ver­fü­gen. Über die ge­naue Zu­sam­men­set­zung der Mem­bran schweigt Bo­wers & Wil­kins noch im­mer, nach­dem die von B&W ein­ge­führ­te Kev­lar-mem­bran schon bald auch in vie­len Pro­duk­ten der Kon­kur­renz wie­der­zu­fin­den war. Was man weiß, ist, dass die Na­mens­ge­bung der Con­ti­nu­um-mem­bran auf de­ren über­aus gleich­mä­ßi­ges Schwin­gungs­ver­hal­ten zu­rück­zu­füh­ren ist. Da­bei wer­den Schwin­gun­gen je­doch nie den Rand der Mem­bran er­rei­chen. Ver­zer­ren­de Aus­len­kun­gen sucht man bei Trei­bern von B&W al­so ver­geb­lich. Ein wei­te­rer Clou der Con­ti­nu­um-mem­bran ist das so ge­nann­te „kon­trol­lier­te Auf­bre­chen“. Wie Sie be­stimmt wis­sen, weist ei­ne je­de Mem­bran ei­ne ge­wis­se Ei­gen­re­so­nanz auf, bei wel­cher es zum „Auf­bre­chen“der Mem­bran kommt. An­statt je­doch ge­gen die­ses Auf­bre­chen an­zu­kämp­fen, pro­vo­ziert die Con­ti­nu­um-mem­bran eben dies ge­zielt. Je­doch au­ßer­halb des hör­ba­ren Be­rei­ches, so­dass ei­ner Ver­fäl­schung des Klan­ges vor­ge­beugt wer­den kann. Ei­ne Op­ti­mie­rung er­fuhr au­ßer­dem die Hoch­ton­ein­heit der Se­rie 600. Durch die neue dop­pel­la­gi­ge Alu­mi­ni­um-ka­lot­te, die erst bei 38 Ki­lo­hertz (khz) auf­bricht, ver­spricht B&W ei­ne prä­zi­se und bril­lan­te Wie­der­ga­be. Nach­dem wir so­wohl Schall­wand­ler der Se­rie 800 mit ih­ren Dia­mant-hoch­tö­nern und zu­letzt ei­nen Ver­tre­ter der Se­rie 700 mit B&WS neu­en Car­bon-do­me-tweeter in un­se­ren Hör­räu­men zu Gast hat­ten, sind wir sehr ge­spannt, wie gut der Alu­mi­ni­um-hoch­tö­ner des 603 an de­ren Per­for­mance her­an­rei­chen wird. Aus der Se­rie 700 über­nom­men, hat man den so ge­nann­ten Flow-port. Hin­ter die­sem Neo­lo­gis­mus ver­steckt sich nichts an­de­res als ein Bass­re­flex-ka­nal. Die­ser weißt je­doch ein paar Be­son­der­hei­ten auf. So ist der dop­pel­ko­ni­sche Ka­nal mit ei­ner Ma­se­rung ver­se­hen, die et­was an die Ober­flä­che ei­nes Golf­bal­les er­in­nert. Tat­säch-

lich wur­de die Be­schaf­fen­heit der Re­flex­öff­nung auch durch das Sport­ge­rät in­spi­riert. Denn wie bei ei­nem Golf­ball auch, soll hier ei­ne be­son­de­re Ae­ro­dy­na­mik er­zielt wer­den, wel­che Tur­bu­len­zen mi­ni­miert und ei­ne ge­räusch­lo­se Luft­strö­mung ge­währ­leis­tet. Wirft man ei­nen Blick auf die ak­ti­ve Tief­ton­ab­tei­lung des 603, so fin­det man hier Trei­ber mit Pa­pier-kev­lar-mem­bra­nen. Die Aero­foil-mem­bra­nen der Se­rie 700 wur­den al­so nicht be­rück­sich­tigt. Aber ir­gend­wo müs­sen nun mal auch Ab­stri­che ge­macht wer­den… Al­le Chas­sis sind von vor­ne im Front­pa­nel ver­schraubt, so­dass ein ei­gen­stän­di­ges Nach­zie­hen der Schrau­ben mög­lich ist, wenn die Trei­ber erst mal ein paar Jah­re be­spielt wur­den. Der Op­tik we­gen sind die Schrau­ben je­doch hin­ter steck­ba­ren Zier­rin­gen ver­steckt. Dau­men hoch da­für! Wer am liebs­ten gar nichts von der Tech­nik mit­be­kom­men möch­te, kann na­tür­lich auch das gan­ze Front­pa­nel hin­ter ei­ner Blen­de ver­schwin­den las­sen.

Si­che­re Num­mer

Bei ei­nem Blick auf die tech­ni­schen Wer­te des Laut­spre­chers macht der 603 ei­nen durch­aus viel­ver­spre­chen­den Ein­druck. So um­fasst der 603 ein Spek­trum von 48 Hz bis 28 khz, qua­si de­ckungs­gleich zum ver­gleich­ba­ren Mo­dell aus der Se­rie 700, dem Stand­laut­spre­cher 703. Ob ei­ner Nenn­im­pe­danz von 8 Ohm und ei­nem Wir­kungs­grad von 88,5 De­zi­bel emp­fiehlt Bo­wers & Wil­kins ei­ne Ver­stär­ker­leis­tung von 30 Watt (W) bis 200 W, was ein un­kom­pli­zier­tes Hand­ling mit den gän­gigs­ten Ge­rä­te-en­sem­bles er­mög­licht. Ein Schwer­ge­wicht ist der 603 mit sei­nem Net­to­ge­wicht von et­wa 24 kg auf ei­nen knap­pen Me­ter Hö­he ab­so­lut nicht, was ei­ne selbst­stän­di­ge In­be­trieb­nah­me er­mög­licht. Die Hö­he des Laut­spre­cher va­ri­iert je nach­dem, ob er auf Spi­kes oder Fü­ßen steht, bei­des ist im Lie­fer­um­fang ent­hal­ten. An­ge­bracht wer­den die je­doch nicht am Kor­pus des Schall­wand­lers selbst, son­dern an des­sen So­ckel, durch wel­chen der Schall­wand­ler zu­sätz­lich vom Un­ter­grund ent­kop­pelt wird. Auf den So­ckel kann je­doch auch ver­zich­tet wer­den, Fü­ße und Spi­kes las­sen sich na­tür­lich auch di­rekt an der Un­ter­sei­te des Ge­häu­ses an­brin­gen. Ist al­les fer­tig mon­tiert, scheint der 603 auf sei­nem Pla­teau zu schwe­ben, was ihm ein sehr ele­gan­tes Auf­tre­ten ver­leiht. Auch die bei­den Farb­aus­füh­run­gen in sch­lich­tem schwarz oder weiß sor­gen für ein mo­der­nes, un­auf­dring­li­ches Äu­ße­res. Wir in­stal­lie­ren den Stand­laut­spre­cher 603 für un­se­ren Test, wie es von B&W emp­foh­len wird: In un­ge­fähr drei Me­tern Ab­stand zu­ein­an­der und eben­falls drei Me­tern Ab­stand zum Hör­platz wird das Ste­reo­paar in et­wa 45 Grad auf den Sweet Spot ein­ge­dreht. Na­tür­lich soll­te dies ab­hän­gig vom Raum in­di­vi­du­ell vor­ge­nom­men wer­den. Pro­bie­ren geht auch hier über Stu­die­ren. Wir emp­feh­len üb­ri­gens zur Ein­mes­sung des Ste­reo­pan­ora­mas den Ti­tel „Ma­ri­lyn Mon­roe“von Sev­da­liza. Bei die­sem Song der nie­der­län­di­schen Mu­si­ke­rin er­scheint wie­der­holt ein wun­der­bar frei­ste­hen­der und prä­zi­ser per­kus­si­ver Klang zwi­schen 400 und 500 Hertz. Die­ses Ge­räusch lässt sich bei ei­ner idea­len Aus­rich­tung der Laut­spre­cher ge­nau zwi­schen ih­nen ver­or­ten. Nur als klei­ne Emp­feh­lung am Ran­de. Wir kön­nen nach die­sem Ti­tel schon mal fest­hal­ten, dass die in der Be­triebs­an­lei­tung vor­ge­schla­ge­ne Aus­rich­tung der Laut­spre­cher tat­säch­lich ein schön prä­zi­se ver­ort­ba­res Ste­reo­zen­trum her­vor­bringt. Um das Best­mög­li­che aus dem Fre­quenz­kel­ler her­aus­zu-

ho­len, emp­fiehlt sich ei­ne Po­si­tio­nie­rung des Laut­spre­chers in cir­ca ei­nem hal­ben Me­ter Ent­fer­nung zur Rück­wand. Nur so kann B&WS Flow­port ei­ne op­ti­ma­le Per­for­mance in den Bäs­sen er­mög­li­chen. Hier bie­tet der Her­stel­ler üb­ri­gens ei­ne simp­le und cle­ve­re Lö­sung an, selb­stän­dig ein we­nig Fein­tu­ning vor­zu­neh­men. Und zwar ist je­dem 603 ein zwei­tei­li­ger zy­lin­dri­scher Schaum­stoff-pfrop­fen bei­ge­legt. Die­ser be­steht aus ei­nem hoh­len Zy­lin­der und ei­nem pas­sen­den Füll­stück. Ver­nimmt man nun im Hörraum un­schö­ne Re­so­nan­zen im Tief­ton­be­reich, so kann ent­we­der durch das Ein­set­zen nur ei­nes der bei­den Tei­le oder gar durch die Ver­sie­ge­lung des Re­flex­ka­nals das Bass­ni­veau an­ge­passt wer­den. Ei­ne durch­aus löb­li­che Idee, wie wir fin­den. An die End­stu­fe an­schlie­ßen lässt sich der Stand­laut­spre­cher wie üb­lich per Laut­spre­cher­ka­bel. Das ent­spre­chen­de An­schluss­ter­mi­nal be­fin­det sich di­rekt un­ter dem Flow­port und er­mög­licht über die ge­trenn­te An­steue­rung von Mit­te­lund Hoch­tö­ner, be­zie­hungs­wei­se der bei­den Tief­tö­ner so­wohl Bi-am­ping, als auch Bi-wiring.

Klang­check

Wir kon­sul­tie­ren für den Pra­xis­test das Al­bum „Brigh­ter Wounds“von Son Lux, der Kom­bo um den Kom­po­nis­ten Ryan Lott aus Los An­ge­les. Die Schei­be von die­sem Jahr ist ei­ne sehr sorg­fäl­tig zu­sam­men­ge­füg­te Col­la­ge. Zer­brech­li­che Tex­tu­ren tref­fen hier auf brei­te Klang­flä­chen, ge­bro­che­ne Rhyth­men und die sehr au­then­ti­sche Stim­me Lotts. Den Ti­tel „The Fool You Need“wird ge­tra­gen von ei­nem Break­beat, wel­cher sehr prä­gnant und kraft­voll vom Stand­laut­spre­cher 603 wie­der­ge­ge­ben wird. Auch die ein­ge­wor­fe­nen Frag­men­te aus Blä­sern und Syn­the­si­zern kom­men sehr im­pul­siv und klar um­ris­sen aus den Trei­bern. Ge­gen En­de des wirk­lich be­ein­dru­ckend pro­du­zier­ten Ti­tels öff­net sich um ei­ne Akus­tik­gi­tar­re her­um ein dif­fus flim­mern­der Raum, wel­cher zu­neh­mend aus dem Ste­reo­zen­trum her­aus drif­tet. Dies wird vom 603 eben­falls schön prä­zi­se über­setzt. Gleich der nächs­te Song „Slow­ly“ar­bei­tet mit der Kraft der Stil­le de­ren Bruch durch prä­zi­se ge­setz­te Im­pul­se. Die­ses Wech­sel­spiel aus al­len Nuan­cen feins­ter Dy­na­mi­ken ver­mag der Pro­band eben­falls oh­ne gro­ße Schwie­rig­kei­ten wie­der­zu­ge­ben. Auch wenn sich hier fest­hal­ten lässt, dass Hall­fah­nen, wel­che in die­sem Stück be­son­ders in den Vor­der­grund ge­rückt wer­den, et­was ge­schlif­fen klingen. Ins­ge­samt über­zeugt uns der Alu­mi­ni­um-hoch­tö­ner mit weit­aus we­ni­ger Selbst­ver­ständ­lich­keit als sei­ne Kol­le­gen aus Kar­bon und Dia­mant. Die­se er­hält man aber zu­ge­ge­be­ner­ma­ßen auch nur durch

FA­ZIT

Manch­mal hat man als Hifi-re­dak­teur und Freund bri­ti­scher Laut­spre­cher schon das Ge­fühl, B&W kann es ein­fach nicht las­sen. Stän­dig wer­den ei­ge­ne Er­fin­dun­gen über­ar­bei­tet, Be­währ­tes wird op­ti­miert, über­nom­men, wie­der op­ti­miert und fein ge­tunt. Jüngs­tes Er­geb­nis ist ei­ne über­ar­bei­te­te Se­rie 600, wel­che klang­lich in al­len Be­rei­chen zu ge­fal­len weiß. Da­bei fin­den wir die Con­ti­nu­um-mem­bran der Se­ri­en 800 und 700 wie­der, aber auch gänz­lich neue Ide­en, wie den dop­pel­la­gi­gen Alu­mi­ni­um-hoch­tö­ner. In der preis­li­chen Ein­stiegs­klas­se gibt es mit dem 603 auf je­den Fall ei­nen neu­en Platz­hirsch. ei­ne si­gni­fi­kant hö­he­re In­ves­ti­ti­on. Letzt­lich be­rei­tet der Stand­laut­spre­cher 603 nicht we­ni­ger Freu­de beim Hö­ren als an­de­re Laut­spre­cher sei­ner Preis­klas­se. Ganz im Ge­gen­teil. Er weiß mit ei­ner gu­ten Par­tie Vi­ta­li­tät und Be­weg­lich­keit auf­zu­spie­len. Gro­ße dy­na­mi­sche Schwan­kun­gen be­wäl­tigt er mit Si­cher­heit und Im­pul­streue. Gleich­zei­tig zeich­net er bei kor­rek­ter Aus­rich­tung ei­ne fein ge­staf­fel­te Büh­ne, wel­che im Sweet Spot über die Gren­zen des phy­si­schen Rau­mes hin­aus zu ra­gen scheint. Mal wie­der ei­ne vor­treff­li­che Leis­tung von B&W!

Auf den So­ckel kann bei der Mon­ta­ge auch ver­zich­tet wer­den

Der Hoch­tö­ner mit ei­ner dop­pel­la­gi­gen Alu­mi­ni­um-ka­lot­te macht ei­nen gu­ten Job, wenn­gleich er na­tür­lich nicht ganz an die Kol­le­gen aus Car­bon und Dia­mant her­an­reicht

Auch ein al­ter Be­kann­ter ist die Con­ti­nu­um-mem­bran, wel­che durch ihr ge­ziel­tes Auf­bre­chen ei­nen ver­zer­rungs­ar­men Klang im Mit­ten­be­reich be­werk­stel­ligt

Die vom Golf­ball in­spi­rier­te Ma­se­rung des Flow­ports beugt Tur­bu­len­zen vor

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