Le­xi­kon

Audio Test - - Contents - Klei­ne Nach­hil­fe in Sa­chen Tech­nik

Ca­che, das; Ca­che be­zeich­net ei­nen pro­zes­sor­na­hen Puf­fer-spei­cher. Wie so vie­le Be­grif­fe der Com­pu­ter­tech­nik ist das Wort dem Eng­li­schen ent­lie­hen. Sei­nen Ur­sprung hat es je­doch im fran­zö­si­schen Wort ca­che was so­viel be­deu­tet wie Ver­steck. Im Ca­che wer­den Da­ten zwi­schen­ge­spei­chert um et­wa wie­der­hol­te Zu­grif­fe auf ein lang­sa­me­res Hin­ter­grund­me­di­um wie et­wa ei­ne HDD zu ver­mei­den oder zeit­nah vom Pro­zes­sor be­nö­tig­te Da­ten vor­zu­la­den. Er dient al­so letzt­lich der Ver­rin­ge­rung der Zu­griffs­zeit auf das Hin­ter­grund­me­di­um.

HRTF, das; HRTF steht für He­ad Re­la­ted Trans­fer Func­tion. In deutsch­spra­chi­ger Li­te­ra­tur wird sie auch manch­mal Kopf­be­zo­ge­ne Über­tra­gungs­funk­ti­on oder Au­ßen­ohr-über­tra­gungs­funk­ti­on ge­nannt. Sie be­zeich­net letzt­lich die kom­ple­xe Fil­ter­wir­kung von Tor­so, Kopf und Au­ßen­ohr in Ab­hän­gig­keit vom Ein­falls­win­kel des ein­tref­fen­den Schalls für je­weils ein Ohr. Sie ist bei je­dem Men­schen ver­schie­den. Sie er­mög­licht die Lo­ka­li­sa­ti­on von Schall­quel­len nach vor­ne und hin­ten so­wie auf ver­ti­ka­ler Ebe­ne, be­ein­flusst aber auch die Or­tung auf ho­ri­zon­ta­ler Ebe­ne. Dies be­ruht je­doch aus­schließ­lich auf dem Er­ler­nen des per­sön­li­chen In­ter­fe­renz­mus­ters.

TOSLINK, *2 der; TOSLINK ist ein Kunst­wort, ge­bil­det aus dem Fir­men­na­men To­shi­ba und Link, dem eng­li­schen Wort für Ver­bin­dung oder Ver­knüp­fung. Das mit Lei­tern aus Kunst­stoff oder Glas­fa­ser ar­bei­ten­de Licht­wel­len­lei­ter­sys­tem wur­de ur­sprüng­lich 1983 von To­shi­ba ent­wi­ckelt um ih­re Cd-play­er mit ih­ren Radio-re­cei­vern zu ver­bin­den. Zur op­ti­schen Über­tra­gung von di­gi­ta­len Au­dio­si­gna­len ist es auch heu­te noch weit ver­brei­tet. Und zwar so­wohl im Con­su­mer wie auch im Pro-au­dio Be­reich. Im Hifi-be­reich wird meis­tens die S/pdif-schnitt­stel­le ver­wen­det, wäh­rend im pro­fes­sio­nel­len Sek­tor auch die Adat-schnitt­stel­le ein­ge­setzt wird.

NAS, *1 das; NAS steht für Net­work Atta­ched Sto­r­a­ge, was sich grob als netz­werk­ge­bi­un­de­ner Spei­cher über­setz­ten lässt. Die­se recht ein­fa­chen Da­tei­ser­ver kann man sich ähn­lich vor­stel­len wie ei­ne ex­ter­ne Fest­plat­te, die je­doch an den hei­mi­schen Rou­ter an­ge­schlos­sen und so­mit über das Netz­werk an­ge­spro­chen wer­den kann. Vie­le Haus­hal­te be­nut­zen meh­re­re Cli­ent-com­pu­ter so­wie Ta­blets und Smart­pho­nes. Ei­ne netz­werk­ba­sier­te Lö­sung bie­tet dann bes­se­re Zu­griffs­mög­lich­kei­ten, als die Da­tei­en auf dem Spei­cher­me­di­en der je­wei­li­gen Ge­rä­te zu spei­chern. Vie­le Nas-sys­te­me un­ter­stüt­zen mitt­ler­wei­le Pro­to­kol­le, mit de­nen auch Strea­m­ing von Mu­sik und Vi­deo­ma­te­ri­al pro­blem­los mög­lich ist.

Wir­kungs­grad, der; Da nur ein ge­rin­ger Teil der elek­tri­schen Leis­tung, die ein Laut­spre­cher auf­nimmt, in Schall um­ge­wan­delt wird, hängt die Aus­nut­zung der vom Ver­stär­ker ab­ge­ge­be­nen Leis­tung maß­geb­lich von ei­nem ho­hen Wir­kungs­grad des Laut­spre­chers ab. Der Wir­kungs­grad wird in De­zi­bel (db) an­ge­ge­ben, ge­mes­sen in ei­nem Me­ter Ent­fer­nung und bei ei­nem Watt Ein­gangs­leis­tung. Ein Laut­spre­cher mit ei­nem Wir­kungs­grad von 87 db be­nö­tigt be­reits die dop­pel­te elek­tri­sche Leis­tung, um den Schall­druck­pe­gel ei­nes Laut­spre­chers mit ei­nem Wir­kungs­grad von 90db zu er­rei­chen.

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