est Audio-Tech­ni­ca ATH -SR9

Audio - - INHALT - ■ Von Chris­ti­an Möl­ler

Fre­quen­zen bis 45 kHz: Die­ser HiFiKopf­hö­rer aus Ja­pan ist spe­zi­ell auf HiRes-In­hal­te ab­ge­stimmt

Audio-Tech­ni­ca preist den ATH-SR9 als HiRes-taug­lich an. Da­mit soll er Fre­quen­zen bis 45 kHz ab­bil­den. Was bringt das in der Pra­xis? Wir hö­ren ge­nau hin.

Der ers­te Ein­druck ent­schei­det oft über die Zu­kunft ei­ner Paar­be­zie­hung. Dem­nach dürf­te die Be­zieh­nung zum ATH-SR9 sta­bil und lang­le­big wer­den, denn ge­nau die­sen Ein­druck hin­ter­lässt der Kopf­hö­rer, wenn man ihn erst­mals in die Hand nimmt. Er sieht schwe­rer aus, als er ist, denn die Ganz­me­tall- Op­tik täuscht. Die Ja­pa­ner ha­ben ei­ni­ge Kom­po­nen­ten aus Plas­tik ge­fer­tigt. Der Sta­bi­li­tät tut das je­doch kei­nen Ab­bruch, denn an den ent­schei­den­den Stel­len kom­men Alu­mi­ni­um und Stahl zum Ein­satz, et­wa beim Kopf­bü­gel, bei den Sli­dern zur Grö­ßen­ver­stel­lung und bei der Kap­sel­ver­scha­lung. Auch im In­ne­ren geht es hoch­wer­tig zu. Der 45 mm durch­mes­sen­de Trei­ber kommt mit ei­nem Joch aus rei­nem Ei­sen, die Schwings­pu­le fer­ti­gen die Ja­pa­ner aus sau­er­stoff­frei­em Kup­fer (7NOFC). Die Kunst­stoff­mem­bran ist mit ei­ner spe­zi­el­len Kar­bon­be­schich­tung ver­se­hen, die für bes­se­re Stei­fig­keit und mehr Biss in den ho­hen Fre­quen­zen sor­gen soll. Ei­ne wei­te­re Be­son­der­heit: Das Ka­bel lässt sich mit zwei Hand­grif­fen aus­tau­schen. Da­zu greift der Her­stel­ler auf Steck­ver­bin­der im A2DC- For­mat ­zu­rück. Der Vor­teil: Es gibt in­wi­schen ­ei­ni­ge Dritt­an­bie­ter, die Ka­bel die­ser Art her­stel­len. Soll­te das Or­gi­nal­ka­bel ein­mal Pro­ble­me ma­chen, kann man sich schnell Er­satz be­sor­gen. Klang­lich war der Audio-Tech­ni­ca er­freu­lich neu­tral ab­ge­stimmt, oh­ne Ef­fekt­ha­sche­rei im Bass, aber mit kna­cki­gen, sprit­zi­gen Hö­hen. Ana­ly­ti­schen Hö­rern dürf­te er ent­ge­gen­kom­men, denn er of­fen­bar­te uns im Test mit ei­ner traum­haf­ten Si­cher­heit je­de Klang­nu­an­ce, oh­ne auf Dau­er an­stren­gend zu wer­den – und das nicht nur bei HiResMu­sik. Er blieb auch weit­ge­hend gen­re­neu­tral: Ob Klas­sik, Jazz, Rock oder Pop, er fühl­te sich stets wohl.

Dop­pel­ter Ans chluss : Das Ka­bel lässt sich leicht aus­tau­schen, ein wei­te­res kur­zes Ka­bel fürs Smart­pho­ne liegt bei.

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