Bet­tye LaVet­te Things Ha­ve Chan­ged

Audio - - MUSIK - Wil­li And­re­sen

Ver­ve/ Uni­ver­sal (CD, Dop­pel- LP)

Ob Jo­an Os­bor­ne, Jer­ry Gar­cia, Jo­an Ba­ez, The Hol­lies oder The Byrds: An Bob Dylans Pro­sa ha­ben sich vie­le ver­sucht. Die meis­ten schei­ter­ten, nur die US-Folk­sän­ge­rin Odet­ta be­ein­druck­te 1965 mit ih­ren Dy­lan-In­ter­pre­ta­tio­nen. Nun ist es wie­der ei­ne Ve­tera­nin, die dem gro­ßen Meis­ter auf ­Au­gen­hö­he be­geg­net: Bet­tye LaVet­te. Die in De­troit auf­ge­wach­se­ne 72-jäh­ri­ge R&B/Gos­pel-Sän­ge­rin über­rascht mit ­ei­ner ganz ei­ge­nen Sicht- und San­ges­wei­se von zwölf Dy­lanSongs aus fünf Jahr­zehn­ten – vom zeit­lo­sen „The Ti­mes They Are A-Chan­gin’“, des­sen Groo­ve ihr Pro­du­zent Ste­ve Jor­dan per Beat­box auf­frisch­te, bis zu „Ain’t Tal­kin’“aus dem 2006erAl­bum „Mo­dern Ti­mes“. Al­le Songs wur­den grund­le­gend mo­di­fi­ziert und er­fah­ren durch Bet­tyes atem­be­rau­bend tief­grün­di­ge R&B-Stim­me ein ­neu­es Le­ben. Be­le­bend sind auch die knar­zi­gen Riffs von Keith Richards in „Po­li­ti­cal World“. Thank­ful N‘ Thought (2012), Odet­ta: Odet­ta Sings Dy­lan (1965)

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