To­ny Banks

Fi­ve

Audio - - MUSIK - Win­fried Du­lisch

BMG/ War­ner (CD, Dop­pel-LP)

Pe­ter Ga­b­ri­el grün­de­te ei­ne Eth­no-Plat­ten­fir­ma, Phil Col­lins pro­du­zier­te Ra­di­oHits, Key­boar­der To­ny Banks prüft mit Orches­ter­wer­ken die Hör­ge­wohn­hei­ten der Ge­ne­sis-Fans. Wer von ihm dra­ma­tur­gi­sche Ge­nie­strei­che er­war­tet, wird auch auf sei­nem drit­ten für den Klas­sik­markt ein­ge­spiel­ten Al­bum nicht fün­dig. Banks’ fünf Kom­po­si­tio­nen sind Col­la­gen, die aus ein­gän­gi­gen Me­lo­di­en zu­sam­men­ge­fügt wur­den, oh­ne ins Ea­sy Lis­ten­ing ab­zu­glei­ten. Die Mu­sik wird in zü­gi­gem Tem­po in­ter­pre­tiert, was ei­ne Ver­wen­dung als Tep­pich für Me­di­ta­ti­ons­übun­gen un­mög­lich macht. Der Klang ent­spricht dem ei­nes Sound­tracks, des­sen Dy­na­mik be­wusst ein­ge­schränkt wur­de, um die Auf­merk­sam­keit des Ki­no­gän­gers nicht von der Lein­wand ab­zu­len­ken. Keith Emer­son, Ge­ne­sis, Yes

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