Tins­ley El­lis

Win­ning Hand

Audio - - MUSIK - Win­fried Du­lisch

Al­li­ga­tor/ In-Akus­tik (CD)

Der Ope­ning-Track heißt zwar „Sound Of A Bro­ken Man“, doch schon die ers­ten Tak­te ma­chen klar, wie wohl sich Tins­ley El­lis nach fünf Jah­ren bei an­de­ren La­bels wie­der bei sei­ner Stam­mPlat­ten­fir­ma fühlt. 1988 hat­te der Sou­thern- Blues­ro­cker sein So­lo­de­büt „Geor­gia Blue“für Al­li­ga­tor ein­ge­spielt. Das Chi­ca­go­er La­bel ver­öf­fent­licht seit 1971 schnör­kel­los pro­du­zier­te, für Au­dio­phi­le manch­mal zu rup­pig klin­gen­de Plat­ten. Klang­ver­wöhn­te Blues-Hö­rer kom­men bei die­sem Al­bum auf ih­re Kos­ten, wenn El­lis mal die ag­gres­siv bei­ßen­de Fen­der, dann wie­der ei­ne warm klin­gen­de Gib­son zupft. Vom kräf­tig durch­schüt­teln­den Hard­rock bis zur ein­schmei­cheln­den Soul­bal­la­de be­spielt sei­ne „Win­ning Hand“die vol­le Büh­ne der Ge­füh­le. Ga­ry Moo­re, Joe Bo­na­mas­sa, Eric Clap­ton

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