De­non AH-D5200�

Holz­kap­sel-Kopf­hö­rer von ­De­non sind ein Hit. Der neu­es­te Streich heißt AH-D5200 und ist gleich sat­te 200 Eu­ro güns­ti­ger als sein ­gro­ßer Bru­der AH-D7200.

Audio - - INHALT - ■ Von Chris­ti­an Möl­ler

Vor gut ei­nem Jahr tes­te­ten wir den De­non AH- D7200 und wa­ren be­geis­tert von sei­nem war­men, an­ge­neh­men Klang (AUDIO 3/17). Nun brin­gen die Ja­pa­ner den klei­nen Bru­der des gro­ßen De­non auf den Markt. Der AH- D5200 be­sitzt vie­le Ei­gen­schaf­ten des 7200ers, vor al­lem in punc­to De­sign. Die bei­den Hö­rer se­hen fast aus wie Zwil­lin­ge – man muss das Vi­sier schon scharf­stel­len, um sie zu un­ter­schei­den. Beim AH- D5200 be­ste­hen die Kap­seln nicht aus Wal­nuss-, son­dern aus so­ge­nann­tem Ze­bra­holz. Von wel­cher

Baum­art es stammt, bleibt ge­heim; der Be­griff „Ze­bra­holz“be­zieht sich le­dig­lich auf die Ma­se­rung des Hol­zes, die an die afri­ka­ni­schen Step­pen­tie­re er­in­nert. Über­wie­gend kommt das Holz aus ost­in­di­schen Wäl­dern. Über­nom­men hat der klei­ne Bru­der die Kap­sel­hal­te­run­gen aus ro­bus­tem Alu­mi­ni­um­druck­guss so­wie die po­lier­ten, ge­ras­ter­ten Stahl­wel­len zur Grö­ßen­ver­stel­lung. Ohmu­scheln und Kopf­bü­gel sind mit Me­mo­ry- Schaum ge­pols­tert und mit Kunst­le­der be­zo­gen. Die Stepp­näh­te sind ex­zel­lent ge­ar­bei­tet, der Kopf­hö­rer sitzt per­fekt mit ge­nau der rich­ti­gen An­druck­kraft. Selbst län­ge­re Hör­ses­si­ons dürf­ten da­durch kaum an­stren­gend wer­den. Die Trei­ber durch­mes­sen 50 mm und ba­sie­ren auf dem tech­ni- schen Prin­zip des 7200ers, das De­non „Free Edge“nennt. Nur beim Mem­bran­ma­te­ri­al spa­ren die Ja­pa­ner ein we­nig und las­sen das Na­no­fi­ber weg. Der Ma­gnet lie­fert ei­ne et­was ge­rin­ge­re ma­gne­ti­sche Fluss­dich­te, das Ka­bel ist nicht ganz so sau­er­stoff­arm. Wir wa­ren ge­spannt, ob sich die­se Maß­nah­men auf den Klang aus­wir­ken wür­den. Das äu­ßerst war­me, vo­lu­mi­nö­se Klang­bild des 7200ers re­pro­du­zier­te der klei­ne Bru­der im Hör­test ganz ähn­lich, viel­leicht mit ei­ner Spur we­ni­ger Sei­dig­keit in den Hö­hen und et­was we­ni­ger Durch­zeich­nung in den Mit­ten. Auch hier fiel uns ei­ne leich­te Bas­s­an­he­bung auf, die aber weit ent­fernt war von Ef­fekt­ha­sche­rei. Sie kam viel­mehr Gen­res wie Rock und Pop ent­ge­gen.

Holz und Alu: Beim De­non AH-D5200 ­herr­schen Alu­mi­ni­um­druck­guss und Holz vor, Kopf­band und Ohr­pols­ter sind mit Kunst­le­der be­zo­gen.

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