Soul­no­te DS 300

1700 EU RO

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Dem Na­men Soul­no­te be­geg­ne­te man bis­lang nicht so oft. Das dürf­te sich än­dern. Soul­no­te wur­de von ­HiFiIn­ge­nieu­ren ge­grün­det, die in die­sem Sek­tor schon Ge­schich­te ge­schrie­ben ha­ben. Ei­ner da­von ist No­ri­na­ga ­Naka­za­wa, der lan­ge Zeit HiFi- Kom­po­nen­ten beim ja­pa­ni­schen Her­stel­ler Ma­rantz ent­wi­ckel­te. Soul­no­te geht ganz prag­ma­tisch an das The­ma Mu­sik her­an. Mu­sik sind Emo­tio­nen; wenn die Wie­der­ga­be über HiFi- Kom­po­ne­ten die­se Emo­tio­nen aus­lö­sen, ist al­les rich­tig. Da­bei setzt sich der Her­stel­ler im­mer wie­der über Kon­ven­tio­nen hin­weg. Auch beim DS 300 geht Soul­no­te sei­nen ei­ge­nen Weg. Das Ge­rät dient zu­nächst als ganz klas­si­scher Kopf­hö­rer­ver­stär­ker, doch er ist weit mehr als das – und das er­kennt man auf den ers­ten Blick. Das gro­ße, mit­tig plat­zier­te Dis­play gibt Aus­kunft über die ge­wähl­te Qu­el­le und die Wie­der­ga­be­qua­li­tät, falls di­gi­tal zu­ge­spielt wird. Das ist schon mal ein Al­lein­stel­lungs­merk­mal. Als ein­zi­ger Ver­tre­ter im Test­feld kommt er zu­dem mit ei­ner In­fra­rot­fern­be­die­nung. Da­mit ist klar: Das Ge­rät darf und soll ru­hig wei­ter weg vom Hör­platz ste­hen. Stö­rungs­freie Über­tra­gung, selbst bei ei­ner län­ge­ren Ka­bel­stre­cke, ent­steht durch ei­nen sym­me­tri­schen Kopf­hö­rer­aus­gang im vier­po­li­gen XLR- For­mat. Da­ne­ben gibt es auch den klas­si­schen 6,3- mm- Klin­ken­an­schluss. Noch ei­ne Be­son­der­heit: Der DS 300 kommt mit ei­nem ein­ge­bau­ten Blue­tooth- Emp­fän­ger. So et­was ha­ben wir bei ei­nem Kopf­hö­rer­ver­stär­ker bis­lang noch nicht ge­se­hen, und die Idee ist gar nicht dumm, denn dank der drei un­ter­schied­lich ana­lo­gen Aus­gän­ge ( XLR, Cinch und Mi­ni­k­lin­ke) lässt sich der Amp auch als voll­wer­ti­ge Vor­stu­fe ein­set­zen. Nur noch ei­ne End­stu­fe an­schie­ßen und los geht der Mu­sik­spaß. Und Spaß hat­ten wir im Hör­test wirk­lich je­de Men­ge. Der Soul­no­te DS 3000 spiel­te sich auf An­hieb in un­se­re Her­zen: Sein Klang war un­ge­wöhn­lich kraft­voll, mit ­ei­ner wun­der­ba­ren dy­na­mi­schen Fein­zei­chung und ei­ner ­ta­del­lo­sen räum­li­chen Ab­bil­dung. Im­pul­se moch­te der DS 300 über­aus ger­ne und brach­te sie sau­ber und auf den Punkt mit ex­zel­len­tem ­Ti­ming her­über. Groß­ar­tig!

Mehr als ein Kopf­hö­rer­ver­stär­ker

Aus­gangs­las­tig: Der DS 300 ver­fügt über drei ver­schie­de­ne ana­lo­ge Aus­gän­ge auf der Rück­sei­te. Dar­an er­kennt man sei­ne über­grei­fen­de Na­tur, denn er dient auch als Vor­stu­fe.

Mo­du­lar ge­baut: Bei­na­he je­de Bau­grup­pe liegt auf ei­ner ei­ge­nen Toch­ter­pla­ti­ne. Das er­leich­tert Up­grades und Re­pa­ra­tu­ren.

Brei­te SChul­ter: Mit fast 30 cm Brei­te er­reicht der DS 300 schon fast das Gra­de­maß üb­li­cher HiFi-Kom­po­nen­ten. Das Dis­play gibt stets Aus­kunft über die ge­wähl­te Qu­el­le.

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