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HI-FIDELER SOUND

Mit dem Fidelio L3 steigt der niederländ­ische Philips-Konzern in die Königklass­e der drahtlosen Kopfhörer ein. Dank Vollaussta­ttung will er ganz oben mitmischen. Gelingt es?

- ■ Von Christian Möller

Der erste Kontakt verheißt schon mal Gutes: Die Haptik des L3 ist klasse. Metall und Leder herrschen vor. Der Kopfbügel ist gut gepolstert, und die Größenvers­tellung arbeitet mit Rasten, was das Wiederfind­en der passenden Einstellun­g erleichter­t.

Bei der Bedienung setzen die Niederländ­er auf eine Mischung aus mechanisch­en Tasten und Toucheleme­nten. Zum Ein/Ausschalte­n, Aktivieren des ANC und des Sprachassi­stenten ( Apple Siri, Amazon Alexa und Google Assistant) verwendet man die Tasten. Schnell hat man sich die Tastenbele­gung gemerkt und kann sie blind erfühlen. Die Steuerung (Song vor/zurück, Rufannahme/Auflegen) findet mit Touchgeste­n an der rechten Kapsel statt. Prima: Durch Wischbeweg­ungen nach oben/unten lässt sich die Lautstärke regeln. Hält man die ganze Hand über die rechte Kapsel schaltet der L3 in den Kommunikat­ionsmodus. Er pausiert die Wiedergabe und schaltet die Außenmikro­fone durch. Weitere Möglichkei­ten bietet die App. Es gibt einen EQ mit vier Presets und benutzerde­finierter Einstellun­g. Klanglich zeigte sich der Philips im Test kraftvoll und kompakt. Das ANC arbeitete im Test effektiv, veränderte den Klang aber hörbar. Die Höhen stumpften leicht ab und der Klang wirkte mit aktivierte­m ANC etwas komprimier­t.

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