Jetzt geht es in die 4. Run­de

Po­li­tik Un­se­re neue Bun­des­kanz­le­rin ist die al­te Bun­des­kanz­le­rin. Die meis­ten Po­li­ti­ker im Bun­des­tag ha­ben An­ge­la Mer­kel wie­der zur Re­gie­rungs­che­fin ge­wählt

Augsburger Allgemeine (Ausgabe Stadt) - - Bayern -

Die Kanz­le­rin An­ge­la Mer­kel hat sich ge­freut. Das konn­te man am Mitt­woch im Bun­des­tag gut an ih­rem Ge­sicht se­hen. Da­bei kann­te sie das al­les schon und wuss­te, was pas­sie­ren wür­de. Denn sie wur­de schon zum vier­ten Mal zur Bun­des­kanz­le­rin ge­wählt!

Ab­stim­men durf­ten bei der Wahl al­le Po­li­ti­ker im Bun­des­tag. Die Po­li­ti­ker ge­hö­ren zu un­ter­schied­li­chen Par­tei­en. Drei die­ser Par­tei­en wer­den ab jetzt zu­sam­men die Re­gie­rung bil­den: CDU, CSU und SPD. Trotz­dem stim­men wohl nicht al­le Po­li­ti­ker aus den drei Par­tei­en für An­ge­la Mer­kel. Aber falls sich An­ge­la Mer­kel dar­über ge­är­gert hat: Sie zeig­te es nicht. Ein Po­li­ti­ker der neu­en Re­gie­rung sag­te da­zu: „Ge­wählt ist ge­wählt.“An­ge­la Mer­kel kann nun noch mal vier Jah­re Deutsch­land re­gie­ren.

Be­vor es so weit war, gab es noch ein ziem­li­ches Hin und Her für An­ge­la Mer­kel. Zu­erst

Steck­brief von An­ge­la Mer­kel

Ge­bo­ren muss­te sie mit dem Au­to ei­ne kur­ze Stre­cke zum Schloss Bel­le­vue (ge­spro­chen: bell­wü) fah­ren. Dort be­kam sie vom Bun­des­prä­si­den­ten ih­re Er­nen­nungs­ur­kun­de. Dann fuhr sie wie­der zu­rück in den Bun­des­tag. Denn dort soll­te sie den Amts­eid ab­le­gen. Dar­in ver­sprach sie, als Kanz­le­rin al­les zum Woh­le des Vol­kes zu tun.

Und dann ging es noch mal zu­rück zum Schloss Bel­le­vue. Denn An­ge­la Mer­kel re­giert un­ser Land ja nicht al­lein, son­dern in ih­rem Team sind noch 15 Mi­nis­te­rin­nen und Mi­nis­ter. Die be­ka­men dort auch ih­re Er­nen­nungs­ur­kun­den und leg­ten an­schlie­ßend im Bun­des­tag auch ei­nen Eid ab.

Da­mit hat Deutsch­land end­lich ei­ne neue Re­gie­rung. Das hat­te dies­mal län­ger ge­dau­ert als sonst. Die Po­li­ti­ker muss­ten sich erst ei­ni­gen, wel­che Par­tei­en zu­sam­men re­gie­ren wol­len. Jetzt aber kann die Ar­beit der Re­gie­rung be­gin­nen.

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