Letz­te Bot­schaft des Su­per­for­schers

Augsburger Allgemeine (Ausgabe Stadt) - - Bayern -

Wenn wir in der Nacht zum Him­mel hin­auf­schau­en, se­hen wir dort oben vie­le Ster­ne leuch­ten. Aber nur we­ni­ge Men­schen wis­sen ge­nau­er, wie sie und un­ser Wel­tall ent­stan­den sind. Der For­scher Ste­phen Haw­king hat sich sein gan­zes Le­ben mit sol­chen Fra­gen be­schäf­tigt. Denn er woll­te das Wel­tall ver­ste­hen.

Sein Spe­zi­al­ge­biet wa­ren Schwar­ze Lö­cher. Die­se Lö­cher ent­ste­hen, wenn gro­ße Ster­ne ster­ben. Ste­phen Haw­king hat wich­ti­ge Prei­se ge­won­nen. Er wur­de aber auch be­rühmt, weil er sehr kom­pli­zier­te Sa­chen gut er­klä­ren konn­te. Und das al­les schaff­te er, ob­wohl er schon lan­ge schwer krank war.

Er hat­te ei­ne un­heil­ba­re Mus­kel­schwä­che. Das be­deu­te­te: Er konn­te sich kaum be­we­gen und sich nur mit ei­nem Sprach­com­pu­ter ver­stän­di­gen.

Am Mitt­woch ist Ste­phen Haw­king ge­stor­ben. Die Uni­ver­si­tät stell­te da­nach ein Vi­deo ins In­ter­net, das sich schon sehr vie­le Men­schen an­ge­schaut ha­ben. Dar­in möch­te Ste­phen Haw­king noch mehr Men­schen für die Er­for­schung des Wel­talls be­geis­tern. Er sag­te: „Des­halb schaut zu den Ster­nen und nicht hin­ab auf eu­re Fü­ße. (…) Seid neu­gie­rig, und wie schwer auch im­mer das Le­ben schei­nen mag, so gibt es doch im­mer et­was, das ihr tun und wo­rin ihr er­folg­reich sein könnt. Es kommt dar­auf an, nicht auf­zu­ge­ben.“

Fo­to: Ste­fan Zaklin, EPA, dpa

Ste­phen Haw­king ist ei­ner der be­kann tes­ten Wis­sen­schaft­ler ge­we­sen. Nun ist er ge­stor­ben.

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