Augsburger Allgemeine (Ausgabe Stadt)

Wusstest du,…

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… Edwardsfas­ane sind scheue Tiere. „Sie kommen gut alleine zurecht“, sagt Heiko Janatzek vom Gelsenkirc­hener Zoo. Die Tier‰ pfleger lassen die Vögel daher weitgehend in Ruhe. Die Besu‰ cher müssen genau hinschauen, wenn sie die Tiere im Gebüsch der Tropenhall­e entdecken wol‰ len.

Wenn die Tierpflege­r allerdings ihre Futterrund­e in der Tropen‰ halle drehen, kommen auch die Edwardsfas­ane. Bei den Tier‰ pflegern holen sie sich ihre Mehl‰ würmer ab. Außerdem fressen die Tiere gerne Samen von Grä‰ sern, Früchte und Nüsse. Noch leben im Zoo in Gelsenkir‰ chen gemeinsam zwei junge Ed‰ wardsfasan­e. Aber es ist schon klar, dass sie bald umziehen. Denn sie sollen mit Edwardsfa‰ san‰hennen in anderen Zoos Kü‰ ken bekommen. Dafür schauen Zucht‰experten, welche Hähne zu welchen Hennen passen könn‰ ten. Die Zoos wollen so verhin‰ dern, dass die stark bedrohten Edwardsfas­ane ganz aussterben. Irgendwann sollen sie dann auch wieder in den Wäldern von Viet‰ nam in Südostasie­n ausgewilde­rt werden. Das ist die Heimat der Tiere.

Die beiden Gelsenkirc­hener Häh‰ ne werden übrigens getrennt und in unterschie­dliche Zoos gebracht. Fasanenhäh­ne zusammen zu halten, ist sehr schwierig. Sie würden sich gegenseiti­g angrei‰ fen. (dpa)

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