Fir­men­che­fin mit Herz und Holz

Wie ihr Va­ter Hu­bert Fritz ist Dag­mar Fritz-Kra­mer ei­ne Vor­kämp­fe­rin. In ih­rer Fir­ma Bauf­ritz ste­hen die Mit­ar­bei­ter und ih­re Fa­mi­li­en im Mit­tel­punkt

Augsburger Allgemeine (Land Nord) - - Wirtschaft -

Bei Bauf­ritz heißt fle­xi­bel sein: Es gibt ei­nen Be­triebs­kin­der­gar­ten und die 500 Be­schäf­tig­ten ar­bei­ten in 270 ver­schie­de­nen Ar­beits­zeit­mo­del­len. „Für un­se­ren Per­so­nal­chef be­deu­tet das na­tür­lich sehr viel Pla­nungs­auf­wand. Aber für die Mit­ar­bei­ter ist es wich­tig zu se­hen, dass Fa­mi­lie auch im Be­trieb statt­fin­den darf“, sagt Fritz-Kra­mer.

Und es hat Aus­wir­kun­gen: Im Un­ter­neh­men ar­bei­ten 30 Pro­zent Frauen – ei­ne gu­te Quo­te für ein Bau­un­ter­neh­men, fin­det die Che­fin. „Im End­ef­fekt sind es et­wa acht Jah­re, dann sind die Kin­der aus dem Gröbs­ten raus. Als Un­ter­neh­men müs­sen wir schau­en, wie wir Fa­mi­li­en in die­ser Zeit un­ter­stüt­zen“, glaubt sie.

Und die Fa­mi­li­en­freund­lich­keit hat noch ei­nen an­de­ren po­si­ti­ven Ne­ben­ef­fekt: „Wir sind hier auf dem plat­ten Land, um­ge­ben von lau­ter tol­len Ar­beit­ge­bern. Mit un­se­rem Mo­dell ste­chen wir po­si­tiv her­vor.“

Fotos: Ralf Lie­nert (2)

Seit 2004 lei­tet Dag­mar Fritz-Kra­mer das Fa­mi­li­en­un­ter­neh­men Bauf­ritz in Erk­heim im Un­ter­all­gäu. Die Fir­men­che­fin hat den Be­trieb fa­mi­li­en­freund­lich aus­ge­rich­tet. Die 500 Mit­ar­bei­ter ar­bei­ten in 270 Ar­beits­zeit­mo­del­len.

Fo­to: Bauf­ritz

Der gro­ße Holz­kopf be­her­bergt Denk-Werk­statt. die

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