Augsburger Allgemeine (Land West)

Das Fin­ger­ab­druck­pul­ver

Fort­set­zungs­ge­schich­te (Teil 4) Han­nes aus Pfron­ten hat sich ein neu­es Aben­teu­er der Rät­sel­k­na­cker­ban­de aus­ge­dacht

- VON HAN­NES LEUPOLZ, 12, AUS PFRON­TEN Lifehacks · Lifestyle · Wangen im Allgau

Fort­set­zung von Teil 3: „Ich ha­be mal ge­le­sen“, rief Joe, „dass man Fin­ger­ab­druck­pul­ver ganz ein­fach sel­ber her­stel­len kann. Das ha­be ich in mein klei­nes No­tiz­buch über­tra­gen - ich le­se vor:

Das selbst ge­mach­te Fin­ger­ab­druck­pul­ver

1. Als Ers­tes muss man mit ei­ner Na­gel­fei­le die Mi­ne von ei­nem Blei­stift ab­rei­ben. Das ist das Pul­ver. Zu­sätz­lich be­nö­tigst du ein sau­be­res Trink­glas…

Ich ha­be es zu Hau­se mit ei­nem Pa­pier an­statt mit ei­nem Glas aus­pro­biert. Das ging auch. Ich le­se euch die An­lei­tung wei­ter vor:

2. Um gu­te Fin­ger­ab­drü­cke zu be­kom­men, reibst du am bes­ten mit dei­nen Fin­gern an dei­ner Kopf­haut oder an dei­ner Na­se – so wer­den die Fin­ger leicht ölig.

Es ist üb­ri­gens nicht so wich­tig, dass man da­vor die Fin­ger an der Kopf­haut oder an der Na­se reibt. Das geht auch oh­ne, denn das ha­be ich eben­falls ge­tes­tet.

3. Man muss ein paar Fin­ger­ab­drü­cke auf das Glas ma­chen.

Aber das ist ja hof­fent­lich schon von dem Er­pres­ser ge­macht wor­den. Bei dem Fin­ger­ab­druck­pul­ver ist es üb­ri­gens wich­tig, dass wir es nicht ein­at­men und nicht mit den Au­gen oder dem Mund in Kon­takt brin­gen.

4. Du brauchst ei­ne klei­ne Samt­ku­gel, die un­ge­fähr so groß ist wie dein Dau­men­na­gel, oder ei­nen klei­nen Pin­sel. Tau­che die Samt­ku­gel oder den Pin­sel in das Fin­ger­ab­druck­pul­ver ein. Hal­te es über das Glas und be­stäu­be sorg­fäl­tig die Fin­ger­ab­drü­cke. Ach­te dar­auf, dass du mit der Samt­ku­gel nicht das Glas be­rührst – sonst ver­wi­schen die Fin­ger­ab­drü­cke. 5. Pus­te das üb­rig ge­blie­be­ne Pul­ver vor­sich­tig weg. Die Fin­ger­ab­drü­cke müss­ten nun gut sicht­bar sein. Nimm ein Stück durch­sich­ti­ges Kle­be­band und kle­be es auf ei­nen der Fin­ger­ab­drü­cke. 6.

Kle­be den Fin­ger­ab­druck auf ein Pa­pier und schaue ihn dir ge­nau an!

Das geht al­les bloß, weil das Pul­ver nur an den Fett­spu­ren des Fin­ger­ab­drucks kle­ben bleibt. Klebst du dar­auf dei­nen Kle­be­strei­fen, nimmt er den Ab­druck mit. Und hier ha­be ich noch auf­ge­schrie­ben, dass je­der Fin­ger­ab­druck ein­zig­ar­tig ist. Nicht ein­mal Zwil­lin­ge ha­ben den glei­chen Ab­druck. Al­so ha­ben Jim und ich un­ter­schied­li­che Fin­ger­ab­drü­cke.“

„W-wow“, stot­ter­te Tim baff, „wo hast du das denn ab­ge­schrie­ben?“Joe ant­wor­te­te: „Aus dem Ma­ga­zin Tipps und Tricks für ei­nen gu­ten De­tek­tiv.“„Cool“, mein­te Tim, „das kau­fe ich mir auch. Aber jetzt schnell an die Ar­beit!“

In­fo Teil 5 von Han­nes Leupolz’ neu­er Aben­teu­er­fort­set­zungs­ge­schich­te „Die Rät­sel­k­na­cker­ban­de – Sa­bo­ta­ge im Frei‰ zeit­park“er­scheint am kom­men­den Mon­tag auf der Ca­pi­to­sei­te.

 ??  ??

Newspapers in German

Newspapers from Germany