Augsburger Allgemeine (Land West)

Man­del‰OP: Nach­blu­tun­gen sind Wo­chen spä­ter mög­lich

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Blu­tun­gen nach ei­ner Man­del-Ope­ra­ti­on soll­ten El­tern stets ernst­neh­men. Die­se sei­en im­mer ein Not­fall und soll­ten um­ge­hend ärzt­lich be­han­delt wer­den, be­tont der Be­rufs­ver­band der Kin­de­r­und Ju­gend­ärz­te (BVKJ). Nach­blu­tun­gen kön­nen manch­mal auch noch Wo­chen nach der OP auf­tre­ten. Ver­schie­de­ne Fak­to­ren be­ein­flus­sen die Wahr­schein­lich­keit für Nach­blu­tun­gen. In­fek­te mit Sym­pto­men wie et­wa Fie­ber, Hals­weh oder Schluck­schmer­zen in den Wo­chen vor der OP er­hö­hen das Ri­si­ko dem­nach, er­klärt der Fach­ver­band. Klei­ner wird das Ri­si­ko hin­ge­gen, wenn nur Tei­le der Man­deln ab­ge­tra­gen wer­den, an­statt sie kom­plett zu ent­fer­nen. Das wird nach An­ga­ben des BVKJ heu­te häu­fig prak­ti­ziert – es ge­be je­doch Fäl­le, bei de­nen es er­for­der­lich sei, die Man­deln voll­stän­dig her­aus­zu­ope­rie­ren.

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Blu­tun­gen nach ei­ner Man­del‰OP sind im­mer ein Not­fall. Sym­bol­fo­to: dpa

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