SO GEHT’S

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Zu­erst rei­ßen Sie mit Hil­fe des Li­ne­als das A4-Blatt in vier gleich­gro­ße Stü­cke. Da­zu fal­ten Sie das Pa­pier zu­nächst in der Mit­te zu­sam­men, klap­pen es wie­der auf und le­gen das Stahl­li­ne­al an dem ent­stan­de­nen

Knick an. Hal­ten Sie das Li­ne­al gut fest und rei­ßen Sie das Pa­pier der Kan­te ent­lang ab. Tei­len Sie die so ent­stan­de­nen Pa­pier­hälf­ten je­weils noch ein­mal in zwei Stü­cke. Na­tür­lich kön­nen Sie das Pa­pier auch zu­schnei­den. Die ge­ris­se­ne Kan­te lässt al­ler­dings das fer­ti­ge Pa­pier spä­ter et­was wei­cher und na­tür­li­cher er­schei­nen. Nach­dem Sie das Pa­pier zu­recht ge­ris­sen ha­ben, mi­schen Sie ei­ne klei­ne Men­ge Mehl mit et­was war­mem Was­ser zu ei­nem wei­chen Brei. Durch­feuch­ten Sie nun ei­nes der Pa­pie­re, in­dem Sie es für ei­nen Mo­ment in ei­ne Scha­le mit Was­ser le­gen oder es kurz un­ter den ie­ßen­den Was­ser­hahn hal­ten. Das nas­se Pa­pier le­gen Sie zwi­schen zwei Kü­chen­hand­tü­cher und tup­fen es kurz et­was tro­cken, so­dass das Pa­pier zwar gut feucht, aber nicht mehr tropf­nass ist. Nun le­gen Sie das Pa­pier auf Ih­re Ar­beits­fl äche und pin­seln es dünn mit dem Mehl­brei ein. Die Stär­ke des Mehls sorgt spä­ter da­für, dass die Pa­pie­re gut an­ein­an­der haf­ten und nach dem Trock­nen nicht aus­ein­an­der fal­len. Ein na­tür­li­cher Kleis­ter, so­zu­sa­gen. Jetzt ver­tei­len Sie gleich­mä­ßig ei­ne klei­ne Men­ge an Sa­men auf dem ein­ge­kleis­ter­ten Pa­pier. An­schlie­ßend de­cken Sie die Sa­men mit ei­nem wei­te­ren ge­näss­ten und ab­ge­tupf­ten Pa­pier ab und drü­cken die­ses gut fest. Ach­ten Sie dar­auf, dass sich mög­lichst kei­ne Luft­bla­sen bil­den und drü­cken Sie das Pa­pier auch um die Sa­men her­um gut und vor­sich­tig fest. Jetzt zie­hen Sie das nas­se Sa­men­pa­pier acht­sam von der Ar­beits­plat­te ab und le­gen es zum Trock­nen auf ein fri­sches Kü­chen­hand­tuch. Las­sen Sie das Pa­pier et­li­che St­un­den (am bes­ten noch über Nacht) trock­nen und wen­den Sie das Pa­pier wäh­rend der Tro­cken­zeit ei­ni­ge Ma­le, so wird es sich spä­ter kaum wöl­ben. Wenn das Pa­pier durch­ge­trock­net ist, ma­len Sie mit Aqua­rell­far­ben schlich­te Or­na­men­te auf und be­schrif­ten es mit ei­nem pas­sen­den Spruch. Wäh­len Sie hier­für die et­was glat­te­re Sei­te des Pa­piers, so lässt sich die Schrift ein­fa­cher auf­brin­gen. Der Be­schenk­te kann nach ei­ni­ger Zeit die Kar­ten­grü­ße in ei­nen Topf mit Er­de ge­ben, das Pa­pier leicht mit Er­de be­de­cken, gut gie­ßen, pfl egen und sich dann hof­fent­lich lan­ge an ei­nem bun­ten Som­mer­strauß er­freu­en.

Wach­se aus der Dun­kel­heit dei­ner Ängs­te, dei­nem Licht ent­ge­gen. An­ge­li­ka Schä­fer

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