Le­ser­brie­fe

Die Ge­win­ner der letz­ten Aus­ga­be:

Auszeit - - INHALT -

Lie­ber Uwe Funk, Ich neh­me mir ge­ra­de et­was "Aus­zeit“und ha­be mir da­für ihr Ma­ga­zin zur Hand ge­nom­men und ei­ne Tas­se Kaf­fee. Das The­ma in­ter­es­siert mich bren­nend, da ich ge­ra­de aus ei­ner tie­fen Le­bens­kri­se kom­me und Ver­trau­en auf­bau­en muss. Be­son­ders in mich selbst. Ihr Vor­wort hat mich sehr be­rührt und po­si­tiv mit­ge­nom­men, so ste­cken da doch vie­le wah­re Wor­te drin. Das The­ma Ver­trau­en ist grund­sätz­lich kom­pli­ziert und in den Zei­ten un­se­rer Weg­werf-Ge­sell­schaft nicht ge­ra­de ein­fa­cher. Sich ein­fach fal­len las­sen... Kann man sich das heu­te noch er­lau­ben? Ja. Aber man muss wirk­lich tief in sich hin­ein hö­ren und tat­säch­lich ein ganz tie­fes Ge­spür für sich selbst ha­ben. Je­den­falls möch­te ich hier an­mer­ken, dass ich von vorn­her­ein das Bild nicht mit dem The­ma "Ver­trau­en in mei­ne See­le“ ver­knüp­fen konn­te. Na­tür­lich ein wun­der­schö­nes Bild, ei­ne wun­der­schö­ne Frau. Aber lei­der wirkt al­les zu har­mo­nisch. So sind wir doch im All­tag von die­sem Ide­al der Ge­nuss­mo­men­te meis­tens sehr weit ent­fernt, als dass man in ei­nem Mo­ment in dem man die Son­nen­strah­len auf dem Rü­cken spü­ren kann, tat­säch­lich auch Ur­ver­trau­en in sich selbst spürt . ... Ei­ne ru­hi­ge und ver­trau­ens­vol­le Wo­che wünscht Bet­ti­na Lie­be Bet­ti­na, dan­ke für die lie­ben Zei­len! :o) So ist das mit „Grat­wan­de­run­gen“: Wir wol­len die Le­se­rin­nen tat­säch­lich dort ab­ho­len, wo sie sich be­fin­den. Und das ist nicht sel­ten in oder nach ei­ner Le­bens­kri­se. Zugleich möch­ten wir auch ein ho­hes Maß an Herz­lich­keit und Op­ti­mis­mus aus­strah­len. Das sind zwei ver­schie­de­ne Sei­ten ei­ner Ge­schich­te, die den­noch zu­sam­men­pas­sen, den­ke ich.

In die­sem Sin­ne herz­li­che Grü­ße

Uwe Funk

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