Der Schmet­ter­ling in der Li­te­ra­tur

Auszeit - - FUND-SACHEN -

Vie­le be­kann­te Poe­ten ha­ben sich von die­sem fas­zi­nie­ren­den We­sen in­spi­rie­ren las­sen. So ver­fass­ten et­wa Jo­hann Gott­fried Her­der, Jo­hann Wolf­gang von Goe­the und Hein­rich Hei­ne Ge­dich­te über Schmet­ter­lin­ge. Stets spie­gelt das Sym­bol des Schmet­ter­lings die Frei­heit und Schwe­re­lo­sig­keit, die Wie­der­ge­burt und die Le­bens­freu­de wie­der. Wil­helm Busch bie­tet al­ler­dings auch ei­ne sehr lus­ti­ge Va­ri­an­te ei­nes Schmet­ter­ling-Ge­dich­tes. So lau­ten die letz­ten Zei­len: Ach Gott, wie das dem Schmet­ter­ling So schmerz­lich durch die See­le ging. Doch was am meis­ten ihn ent­setzt, Das Al­ler­schlimms­te kam zu­letzt Ein al­ter Esel fraß die gan­ze Von ihm so heiß ge­lieb­te Pflan­ze.

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