Krea­tiv­zeit

Mit ma­gi­scher Son­nen­ma­le­rei das Licht für trü­be Ta­ge ein­fan­gen

Auszeit - - INHALT -

# Son­nen­be­druck­te Gir­lan­de

Som­mer, Son­ne, gu­te Lau­ne. Das Son­ne sich auf un­ser Wohl­be­fin­den po­si­tiv aus­wirkt und un­se­re Stim­mung hebt, ist alt­be­kannt. Sie wirkt auf uns wie ein Zau­ber­trank, der uns von in­nen her­aus, der Son­ne gleich, strah­len lässt. Kein Wun­der al­so, dass wir uns nach Som­mer und Son­nen­licht seh­nen und nicht ge­nug von der wär­men­den Kraft des himm­li­schen Feu­er­balls be­kom­men kön­nen.

Wie schön al­so, wenn uns die Som­mer­mo­na­te mit vie­len Son­nen­stun­den am Tag be­schen­ken, die wir nicht nur für un­ser See­len­heil, son­dern auch für un­se­re Krea­ti­vi­tät nut­zen kön­nen. Heu­te zei­gen wir Ih­nen ei­ne ganz be­son­ders schö­ne Krea­tiv-Tech­nik, die sich die Kraft der Son­ne zu ei­gen macht, um wie von Zau­ber­hand, in al­ler Stil­le, fas­zi­nie­ren­de Mus­ter und Mo­ti­ve in Stof­fe zu ma­len. So mag es uns ge­lin­gen, den Som­mer und die Son­ne ein klei­nes biss­chen ein­zu­fan­gen, um uns an trü­be­ren Ta­gen das Glücks­ge­fühl des Som­mers wie­der ins Herz zu zau­bern. <

SO GEHT’S

Be­gin­nen Sie da­mit, den Stoff in die ge­wünsch­te Fli­cken­grö­ße zu schnei­den oder zu rei­ßen. Wir ha­ben ei­ne aus­ge­dien­te al­te Tisch­de­cke ver­wen­det, die nach klei­nen Ein­schnit­ten pri­ma in die ent­spre­chen­de Grö­ße zu rei­ßen war. An­schlie­ßend fer­ti­gen Sie aus Fo­li­en Scha­blo­nen mit den Mo­ti­ven an, die Sie spä­ter ger­ne auf ih­rem Stoff ab­ge­druckt ha­ben möch­ten. Ein­fa­che Mo­ti­ve kön­nen Sie mit ei­nem Fo­li­en­stift di­rekt auf die Fo­lie auf­ma­len und aus­schnei­den. Et­was kom­ple­xe­re, fei­ne­re Mo­ti­ve ma­len Sie am bes­ten auf ei­nem Pa­pier vor, und pau­sen die­se dann mit dem Fo­li­en­stift wie­der­um auf die Fo­lie ab. Für fei­ne Aus­schnit­te eig­net sich ein Cut­ter­mes­ser oder ei­ne klei­ne Na­gel­sche­re. Die Fo­li­en, aus de­nen Sie ih­re Scha­blo­nen fer­ti­gen, soll­ten we­der zu steif, noch zu dünn sein. Mit Over­head­fo­li­en ha­ben wir sehr gu­te Er­fah­run­gen ge­macht, aber auch Fo­li­en aus Ver­pa­ckun­gen eig­nen sich ganz gut da­zu. Wenn Sie ge­nü­gend Scha­blo­nen an­ge­fer­tigt ha­ben, kön­nen Sie die­se pro­be­wei­se auf ih­rem Stoff plat­zie­ren, um die schöns­te Zu­sam­men­stel­lung zu fin­den.

Jetzt ge­ben Sie ei­ni­ge Kleck­se

üs­si­ger Stoff­mal­far­be in ein lee­res Mar­me­la­den­glas und ver­mi­schen die­se mit et­was Was­ser zu ei­ner gleich­mä­ßi­gen Flüs­sig­keit. Je nach Grad der Ver­dün­nung wird das spä­te­re Far­b­er­geb­nis kräf­ti­ger oder zar­ter aus­fal­len. Hal­ten Sie nun ei­nen Stoff-Fli­cken un­ter den Was­ser­hahn, um ihn zu durch­näs­sen und wrin­gen

Sei selbst wie der Som­mer – vol­ler Wär­me, Licht und Le­bens­freu­de! An­ge­li­ka Schä­fer

Sie ihn wie­der gut aus, so dass er le­dig­lich feucht ist. Den feuch­ten Stoff le­gen Sie nun auf das Back­blech oder auf ei­ne an­de­re was­se­r­un­durch­läs­si­ge Un­ter­la­ge und strei­chen ihn vor­sich­tig glatt. An­schlie­ßend strei­chen Sie den Stoff mit der ver-

dünn­ten Stoff­mal­far­be satt ein und plat­zie­ren ih­re Scha­blo­nen auf dem Stoff. Die Scha­blo­nen le­gen sich ver­mut­lich von selbst durch die üs­si­ge Far­be ganz plan auf den Stoff. Soll­ten die Scha­blo­nen an ei­ni­gen Stel­len et­was ab­ste­hen, drü­cken Sie die­se vor­sich­tig fest. Und nun … ab in die pral­le Son­ne!

Durch die Hit­ze tro­cke­nen die nicht ab­ge­deck­ten Stel­len schnel­ler, als die mit Fo­lie ab­ge­deck­ten. Die un­ter der Fo­lie ver­blei­ben­de Flüs­sig­keit wan­dert mit­samt den dar­in ent­hal­te­nen Farb­pig­men­ten zu den of­fe­nen Stel­len hin und trock­net hier wie­der ab. Des­halb wer­den die mit Fo­lie be­deck­ten Stel­len nach dem Trock­nen we­sent­lich hel­ler, als die, die nicht ab­ge­deckt wa­ren. Ech­te Ma­gie. Las­sen Sie ih­re Stoffs­tü­cke so lan­ge in der Son­ne lie­gen, bis sie kom­plett durch­ge­trock­net sind. Wenn die Scha­blo­nen noch nicht oft ver­wen­det wur­den und sie noch sau­ber und durch­sich­tig sind, kann man im Lau­fe der Trock­nungs­zeit gut be­ob­ach­ten, wie die dar­un­ter­lie­gen­den Stoff­stel­len im­mer hel­ler wer­den.

Wenn der Stoff tro­cken ist, zie­hen

Sie zu­erst die Scha­blo­nen vor­sich­tig vom Stoff ab. Nun gilt es noch die Stoff­far­be mit dem Bü­gelei­sen nach Pro­dukt­an­wei­sung zu fi­xie­ren, da­mit die Farb­pracht spä­ter auch ei­nem Wasch­gang stand­hal­ten wird. Da­nach ord­nen Sie die fer­ti­gen Stoffs­tü­cke so an, wie Sie die­se spä­ter ger­ne in der Rei­hen­fol­ge als Gir­lan­de ha­ben möch­ten. Tra­gen Sie et­was Tex­til­kle­ber an der obe­ren Stoff­kan­te auf und be­fes­ti­gen Sie da­mit das Ge­schenk­band als Auf­hän­gung ih­rer Gir­lan­de. Wenn Sie möch­ten, kön­nen Sie an­schlie­ßend an der Un­ter­kan­te des Stof­fes noch ei­ne klei­ne Bom­mel­b­or­te an­brin­gen. Fer­tig ist ih­re son­nen­fröh­li­che Som­mer­gir­lan­de. Viel Freu­de beim Nach­ma­chen!

Mö­ge das Strah­len der Son­ne je­den Tag in dei­nen Au­gen zu fin­den sein und das La­chen dei­nes Her­zens täg­lich er­klin­gen. An­ge­li­ka Schä­fer

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