STE­VE MOSBY

Höl­le auf Er­den

Bücher Magazin - - Erste Seite -

Über­setzt von Ul­ri­ke Clewing

De­tec­tive Da­vid Gro­ves ist ein so er­folg­rei­cher wie an­stän­di­ger Po­li­zist und ver­sucht es auch, nach dem Mord an sei­nem drei­jäh­ri­gen Sohn zu blei­ben. Doch dann er­hält er ei­ne Nach­richt, die ihn auf ei­ne er­bar­mungs­lo­se Pro­be stellt. Auch sein Kol­le­ge Mark Nel­son muss­te mit ei­nem tra­gi­schen Ver­lust fer­tig wer­den, doch nun ist er glück­lich ver­lobt und be­ruf­lich am Ziel sei­ner Träu­me. Er soll den Fall ei­ner jun­gen Frau auf­klä­ren, die be­haup­tet, von den To­ten auf­er­stan­den zu sein und die letz­ten bei­den Jah­re in der Höl­le ver­bracht zu ha­ben. Im Wech­sel­spiel bei­der Per­spek­ti­ven wird Da­vid mit wei­te­ren Mor­den im Pä­do­phi­len­mi­lieu kon­fron­tiert, wäh­rend Mark er­lebt, wie ver­stört der Mann je­ner jun­gen Frau auf de­ren Au­fer­ste­hung re­agiert. Wenn Ste­ve Mosby dann die bei­den Hand­lungs­strän­ge zu­sam­men­bringt, führt das nicht nur an ei­nen Ort, der der Höl­le ziem­lich na­he­kommt. Es be­rei­tet sei­nen Le­sern auch er­zähl­tech­nisch ei­ne gro­ße Über­ra­schung. An sein De­büt „Der 50/50-Kil­ler“an­knüp­fend er­zählt Mosby mit atem­be­rau­ben­den Wen­dun­gen. Doch am En­de feh­len die­sem Kri­mi gut 200 Sei­ten, die nö­tig wä­ren, um des­sen höl­li­sche Hin­ter­grund­ge­schich­te glaub­wür­dig zu ma­chen. Doch viel­leicht deu­tet der Rück­griff auf das De­büt ja an, dass auch die­se Ge­schich­te noch nicht ganz zu En­de er­zählt ist. (ub)

DRO­EMER, 432 Sei­ten, 14,99 Eu­ro

Der Mord an ei­nem Po­li­zis­ten­sohn und ei­ne Frau aus der Höl­le füh­ren auf die Spu­ren teuf­li­scher Ma­chen­schaf­ten.

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