Bild­ein­gang: 200 Frau­en

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Frei nach Glo­ria St­ei­nem, „Man kann Frau­en nur stär­ken, wenn man sie ih­re Ge­schich­te er­zäh­len lässt“, zo­gen Ruth Hob­day und Ge­off Black­well um die Welt. Sie fo­to­gra­fier­ten und be­frag­ten 200 Frau­en, arm und reich, be­rühmt und un­be­kannt – und lie­ßen die Frau­en ein Wort wäh­len, das sie be­schreibt. Die Dra­ma­ti­ke­rin Sa­sha Ma­ri­an­na Salz­mann (5) wähl­te „un­ter­wegs“. Die Fo­to­gra­fin Ju­lia Leeb (4) möch­te mit ih­ren Fo­to­se­ri­en und Re­por­ta­gen „den Men­schen in ver­ges­se­nen Re­gio­nen ein Sprach­rohr ge­ben“. Chi­ma­man­da Ngo­zi Adi­chies (3) Wort ist „mensch­lich“, denn „wenn ich Un­ge­rech­tig­keit se­he, re­agie­re ich sehr hef­tig, und was ich emp­fin­de, geht in mein Schrei­ben ein.“Auch An­ge­la Da­vis’ (1) Le­bens­the­ma ist „Ge­rech­tig­keit“. Kan­chan Singh (2) aus De­lhi ent­schied sich für „Si­cher­heit“– et­was, das sie als Fah­re­rin für den Frau­en-Mo­tor­rad­t­a­xi-Ser­vice Bix­kie selbst ver­kör­pert. Die Schrift­stel­le­rin Elif Shafak (6) lei­det un­ter der kol­lek­ti­ven Amne­sie der Tür­kei, für sie ist „Er­in­ne­rung ei­ne Ver­ant­wor­tung“. Ihr Wort ist „Storyland“, denn das ist der ein­zi­ge Ort an, an dem sie sich voll­kom­men frei fühlt.

RUTH HOB­DAY & GE­OFF BLACK­WELL: 200 Frau­en – Was uns be­wegt Über­setzt von Ma­ria Zett­ner, Kar­la Han­dorfEli­sa­beth Sand­mann, 288 Sei­ten, 35 Eu­ro

2.2018

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