CHARLOTTE HABERSACK

Pip­pa Pep­per­korn gru­selt sich (nicht)

Bücher Magazin - - Thriller - Ge­le­sen von Bir­te Kret­sch­mer

Pip­pa Pep­per­korn fin­det, Gru­sel ist das schöns­te Ge­fühl. Vor al­lem an Hal­lo­ween kann man viel da­von kos­ten. Aber es gibt auch noch an­de­res, vor dem sich Pip­pa und ih­re Freun­de ge­hö­rig gru­seln: Zom­bies, Flü­che, Scho­ko­mons­ter und An­ru­fe aus dem Jen­seits. Charlotte Habersack hat die Ge­schich­ten von der Haupt­fi­gur aus ent­wor­fen. „Sie soll­te ein grun­d­op­ti­mis­ti­sches Mäd­chen sein, die kei­ne Pro­ble­me hat, son­dern nur Lö­sun­gen kennt“, er­in­nert sie sich. Spre­che­rin Bir­te Kret­sch­mer fin­det für die Er­zähl­pas­sa­gen und die Fi­gu­ren stets die pas­sen­de Ton­la­ge. Pip­pa legt sie ganz frisch und keck et­was hö­her in der Ton­la­ge an, die Mut­ter hat ei­nen eher be­stim­men­den Ton, wäh­rend sie dem Frem­den­füh­rer ei­ne nä­seln­de Stim­me ver­passt. Kur­ze Zwi­schen-Mu­si­ken von Frank Steh­le bie­ten den Zu­hö­rer*in­nen klei­ne Pau­sen. Das Er­folgs­re­zept von Bir­te Kret­sch­mer: „Sei­nen Rah­men ha­ben und dann mit Freu­de le­sen. Das Den­ken aus­schal­ten – im Tun zum Glück oft leich­ter als vor­her ge­dacht.“Mit Pip­pa, dem im­mer­hin schon sieb­ten Hör­buch­a­ben­teu­er, ist es ihr ge­lun­gen. Nicht all­zu zart be­sai­te­te Kin­der ab acht Jah­ren wer­den gro­ßen Gru­sel­spaß beim Zu­hö­ren ha­ben. (ae)

Pip­pa fällt je­de Men­ge Gru­se­li­ges ein. Sechs kurz­wei­li­ge Ge­schich­ten, vor­züg­lich von Bir­te Kret­sch­mer ge­le­sen.

Als Buch/E-Book bei Carl­sen er­hält­lich

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