Kri­mi­au­tor mit Kin­der­bü­chern

Badische Neueste Nachrichten (Karlsruhe) - - Kultur -

Der bri­ti­sche Schrift­stel­ler Phi­lip Kerr ist tot. Das teil­te der Ro­wohlt Ver­lag am Wo­che­n­en­de mit. Der Au­tor der Ber­nie Gun­ther Rei­he und vie­ler Kin­der- und Ju­gend­bü­cher sei im Al­ter von 62 Jah­ren ver­stor­ben, hieß es in ei­ner Twit­ter-Bot­schaft des Ver­lags. Kerr starb be­reits am Frei­tag. Über die To­des­ur­sa­che war zu­nächst nichts be­kannt.

Der 1956 im schot­ti­schen Edin­burgh ge­bo­re­ne Kerr wur­de in Deutsch­land vor al­lem mit der Kri­mi­rei­he um den Ber­li­ner Pri­vat­de­tek­tiv Ber­nie Gun­ther be­kannt. Die Ro­ma­ne spie­len in der Zeit der Na­zi-Dik­ta­tur und des Kal­ten Krie­ges. Der ers­te, „March Vio­lets“(deut­scher Ti­tel: Feu­er in Ber­lin), er­schien im Jahr 1989. Ins­ge­samt ver­öf­fent­lich­te er rund ein Dut­zend Bü­cher der Rei­he. 2009 ge­wann er mit ei­nem Ro­man aus die­ser Rei­he („If the De­ad Ri­se Not“, deut­scher Ti­tel: Die Ad­lon-Ver­schwö­rung) den mit 125 000 Eu­ro höchst­do­tier­ten Kri­mi-Preis der Welt, den RBAP­reis. Kerr war auch ein er­folg­rei­cher Kin­der- und Ju­gend­buch­au­tor, un­ter an­de­rem mit den Fan­ta­sy-Bü­chern „Kin­der des Dschinn“. dpa

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