Schrei­ner in Bay­ern sind zu­ver­sicht­lich

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Auch in die­sem Jahr setzt sich die seit Jah­ren gu­te Kon­junk­tur für das baye­ri­sche Schrei­ner­hand­werk fort. Zu Be­ginn des Jah­res wa­ren die Auf­trags­bü­cher gut ge­füllt. Die Mehr­heit der Be­trie­be, und da­mit auch die Fens­ter­bau­er, er­war­tet für die­ses Jahr ein Um­satz­plus. Das geht aus der Früh­jahrs-Kon­junk­tur­um­fra­ge des Fach­ver­bands Schrei­ner­hand­werk Bay­ern bei sei­nen Mit­glieds­be­trie­ben her­vor. Dem­nach ver­zeich­nen die Fens­ter­bau­be­trie­be ge­gen­über 2016 die größ­te Stei­ge­rung. Die Auf­trags­reich­wei­te lag mit 8,8 Wo­chen um knapp zwei Wo­chen hö­her als vor ei­nem Jahr. Der An­teil der Be­trie­be, die ei­ne „sehr gu­te“oder „gu­te“Um­satz­pro­gno­se ab­ge­ben, hat sich auf 62,3 Pro­zent er­höht. Da­mit wird der Wert von 2016 (54,1 Pro­zent) deut­lich über­schrit­ten. Be­züg­lich der Um­satz­ent­wick­lung sind le­dig­lich 0,9 Pro­zent der baye­ri­schen Schrei­n­er­be­trie­be pes­si­mis­tisch ge­stimmt. Der Be­darf an qua­li­fi­zier­tem Per­so­nal ist al­ler­dings wei­ter­hin grö­ßer als das An­ge­bot an ver­füg­ba­ren Fach­kräf­ten. Trotz des schwie­ri­gen Ar­beits­mark­tes pla­nen 14,7 Pro­zent der Be­trie­be ei­ne Er­hö­hung ih­rer Be­schäf­tig­ten­zahl. Ge­rin­ger ist wei­ter­hin der An­teil der Be­trie­be, die Ent­las­sun­gen pla­nen: 6,1 Pro­zent der Be­trie­be mel­den, dass Per­so­nal re­du­ziert wer­den soll. Bei den Fens­ter­bau­be­trie­ben ist der An­teil der Be­trie­be, die zu­sätz­li­ches Per­so­nal ein­stel­len wol­len, mit 19,8 Pro­zent um sechs Pro­zent­punk­te hö­her als für In­nen­aus­bau- oder Misch­be­trie­be (13,8 Pro­zent bzw. 13,7 Pro­zent).

Fo­to: Schrei­ner Bay­ern

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