Aus den Bun­des­län­dern

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Bay­ern: Im Rah­men der Bau­fer­tig­stel­lungs­sta­tis­tik wur­den von den Bau­auf­sichts­äm­tern in Bay­ern im Jahr 2016 ins­ge­samt 53 993 Woh­nungs­fer­tig­stel­lun­gen ge­mel­det. Laut sta­tis­ti­schem Lan­des­amt be­deu­tet dies ein Plus von 641 Woh­nun­gen be­zie­hungs­wei­se 1,2 Pro­zent ge­gen­über 2015. 46 923 Woh­nun­gen (86,9 Pro­zent) ent­stan­den in neu­en Wohn­ge­bäu­den, zu de­nen auch die Wohn­hei­me zäh­len (+1 Pro­zent), dar­un­ter 20 637 Woh­nun­gen in Ei­gen­hei­men (-7,7 Pro­zent) und 22 466 Woh­nun­gen in Mehr­fa­mi­li­en­häu­sern (+4,9 Pro­zent).

Ba­den-Würt­tem­berg: Ge­mäß Bau­ge­neh­mi­gungs­sta­tis­tik wur­den in Ba­denWürt­tem­berg im Jahr 2016 ins­ge­samt 44 222 Neu­bau­woh­nun­gen in 16 341 Wohn­ge­bäu­den zum Bau frei­ge­ge­ben. Zu­sam­men mit 971 Neu­bau­woh­nun­gen in 4 464 Nicht­w­ohn­ge­bäu­den ad­diert sich die Zahl der ge­neh­mig­ten Neu­bau­woh­nun­gen auf 45 193. Laut sta­tis­ti­schem Lan­des­amt war dies die höchs­te Zahl ge­neh­mig­ter Woh­nun­gen seit 1999. Ver­gli­chen mit 2015 wur­den 25 Pro­zent mehr Neu­bau­woh­nun­gen ge­neh­migt. Ei­ne deut­li­che Zu­nah­me war im Jahr 2016 auch für die Frei­ga­ben für Bau­maß­nah­men im Be­stand fest­zu­stel­len. Es wur­den 7 280 Woh­nun­gen ge­neh­migt, die durch Um­bau, Aus­bau oder Er­wei­te­rung ei­nes be­reits be­ste­hen­den Ge­bäu­des ent­ste­hen sol­len. Das wa­ren 48 Pro­zent mehr als im Jahr 2015.

Nord­rhein-West­fa­len: Im Jahr 2016 wur­den von den nord­rhein­west­fä­li­schen Bau­äm­tern mit 66 552 Wohn­ein­hei­ten 19,3 Pro­zent mehr Woh­nun­gen zum Bau frei­ge­ge­ben als 2015 (55 805 Woh­nun­gen). Nach An­ga­ben des sta­tis­ti­schen Lan­des­am­tes war die Zahl der Bau­ge­neh­mi­gun­gen für Woh­nun­gen da­mit zum ers­ten Mal seit dem Jahr 2000 (65 062) wie­der hö­her als 65 000. Da­zu trug ins­be­son­de­re der über­durch­schnitt­li­che An­stieg der Zahl von be­wil­lig­ten Bau­an­trä­gen für Woh­nun­gen in Mehr­fa­mi­li­en­häu­sern (+22,2 Pro­zent; dar­un­ter in Wohn­hei­men: +147,5 Pro­zent) so­wie der An­stieg der zum Bau frei­ge­ge­be­nen Woh­nun­gen in Zwei­fa­mi­li­en­häu­sern auf 4 116 Woh­nun­gen (+12,4 Pro­zent) bei. Die Zahl der ge­neh­mig­ten Ein­fa­mi­li­en­häu­ser ver­rin­ger­te sich da­ge­gen ge­gen­über 2015 um 5,2 Pro­zent auf 14 545 Ein­hei­ten. Thü­rin­gen: Im thü­rin­gi­schen Bau­haupt­ge­wer­be wur­de im Ja­nu­ar ein Ge­samt­um­satz in Hö­he von 71 Mil­lio­nen Eu­ro er­zielt. Das be­deu­tet ein Mi­nus von sie­ben Mil­lio­nen Eu­ro zum Vor­jah­res­mo­nat. Es wur­den Auf­trä­ge in Hö­he von ins­ge­samt 105 Mil­lio­nen Eu­ro an­ge­nom­men, da­von ent­fie­len 60 Mil­lio­nen Eu­ro auf den Öf­fent­li­chen und Stra­ßen­bau, 35 Mil­lio­nen Eu­ro auf den ge­werb­li­chen Bau und elf Mil­lio­nen Eu­ro auf den Woh­nungs­bau. Im Ver­gleich zum Vor­jah­res­mo­nat ver­zeich­ne­te der Woh­nungs­bau ei­nen Zu­wachs an Auf­trä­gen um 34,2 Pro­zent.

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