Am wohn­ge­sun­den Bau­en führt kein Weg vor­bei

baustoffmarkt - - Fachhandel -

Wohn­ge­sun­des Bau­en bringt vie­le Chan­cen, er­for­dert aber auch et­was En­ga­ge­ment. Die­se Aus­sa­ge kann man al­len Be­tei­lig­ten mit auf den Weg ge­ben: In­dus­trie, Han­del, Hand­werk, Pla­nern und auch Bau­her­ren.

In­no­va­ti­ves ver­langt für ge­wöhn­lich, sich da­mit zu be­schäf­ti­gen, sich Wis­sen da­zu an­zu­eig­nen. Das gilt zwar auch in die­sem Fall, ver­hält sich aber an­ders. Wäh­rend die ei­nen den­ken „ging bis­her doch auch so“, sind an­de­re der Über­zeu­gung, dass, was ver­kauft wird, ge­sund sein muss. Bei­de Po­si­tio­nen sind nicht ver­kehrt, grei­fen je­doch zu kurz. Denn in Zei­ten des en­er­gie­ef­fi­zi­en­ten Bau­ens hat sich Gra­vie­ren­des ver­än­dert.

Das Stre­ben nach größt­mög­li­cher Ener­gie­ein­spa­rung führt zu im­mer dich­te­ren Ge­bäu­de­hül­len. Das wie­der­um be­wirkt ei­nen ver­min­der­ten Luf­taus­tausch und kann zu Pro­ble­men bei der In­nen­raum­luft­hy­gie­ne füh­ren. Im Ver­gleich zum Stand vor 15 Jah­ren ha­ben mo­der­ne Ge­bäu­de ei­ne um das Zehn­fa­che re­du­zier­te Luft­wech­sel­ra­te. Oder an­ders ge­sagt: Frü­her ging nicht nur die war­me Hei­zungs­luft nach drau­ßen, auch Emis­sio­nen, die in­nen auf­tre­ten, konn­ten durch ei­nen hö­he­ren Luf­taus­tausch bes­ser ver­ar­bei­tet wer­den. Hin­zu kommt, dass sich der Mensch heu­te bis zu 90 Pro­zent in ge­schlos­se­nen Räu­men auf­hält. Fakt ist, dass durch ver­än­der­te Le­bens- und Bau­wei­sen wohn­ge­sun­de Bau­ma­te­ria­len zu­neh­mend an Be­deu­tung ge­win­nen.

Zwar gibt es kei­ne ge­setz­lich ver­an­ker­ten Grenz­wer­te für Schad­stoff­emis­sio­nen in In­nen­räu­men, doch wenn es we­gen In­nen­raum­be­las­tun- gen zu Streit­fäl­len kommt, grei­fen meist die Richt­wer­te der „Ad-hoc-Ar­beits­grup­pe In­nen­raum­wer­te“des Um­welt­bun­des­am­tes. Bau­ma­te­ria­li­en ste­hen da­mit längst un­ter ver­stärk­ter Be­ob­ach­tung. Da­rin liegt aber auch die gro­ße Chan­ce für ei­nen ins­ge­samt be­wuss­te­ren Um­gang mit al­len in­nen­raum­re­le­van­ten Bau­stof­fen. Mit un­se­ren Re­fe­renz­pro­jek­ten kann die Bay­wa zei­gen, dass wohn­ge­sun­des Bau­en bei ver­tret­ba­ren Kos­ten mach­bar ist.

Wich­tig ist in die­sem Zu­sam­men­hang vor al­lem, dass mit Fach­wis­sen ver­nünf­tig ge­plant wird, und zwar be­reits von An­fang an. Dann ist ge­sun­des Woh­nen durch­aus er­schwing­lich. Denn es muss nicht der letz­te Na­gel wohn­ge­sund sein. Es kommt viel­mehr auf die rich­ti­ge Kom­bi­na­ti­on an. Wohn­ge­sun­des Bau­en ist nicht nur ei­ne Sa­che ein­zel­ner Bau­stof­fe, son­dern er­for­dert vor al­lem das Zu­sam­men­spiel ver­schie­de­ner Bau­ma­te­ria­len und de­ren Ver­ar­bei­tung. Des­halb hat die Bay­wa zum Bei­spiel emis­si­ons­ge­prüf­te Bau­teil­sys­te­me ent­wi­ckelt – zu­sam­men­ge­stellt aus viel­fach am Markt er­prob­ten Stan-

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