„Wir kön­nen das bes­ser“

baustoffmarkt - - Fachhandel -

ge­führt wor­den, so Lutz. „Wir ha­ben Sy­ner­gie­po­ten­zia­le aber nicht al­lei­ne da­durch ge­se­hen, dass wir ei­nen wei­te­ren Part­ner an Bord neh­men, wie wir es zum Bei­spiel im Bau- und Gar­ten­seg­ment ge­tan ha­ben.“Ein Aspekt da­bei sei der Ein­kauf, der im DIY-Han­del an­ders struk­tu­riert sei als im Bau­stoff­han­del. Un­ter dem Strich hät­ten die er­rech­ne­ten Zah­len nicht ge­stimmt, die die Bay­wa mit ei­nem Part­ner un­ter Um­stän­den er­reicht hät­te. „Wir sind der Mei­nung, dass wir das bes­ser kön­nen“, gibt sich Lutz selbst­be­wusst.

Kon­zen­trie­ren will sich die Bay­wa im Bau­stoff­ge­schäft auf die Re­gio­nen, in de­nen der Kon­zern stark ist: al­so auf Bay­ern und auch auf Würt­tem­berg. Das Ge­schäfts­feld hat sich nach An­sicht von Lutz in den ver­gan­ge­nen an­dert­halb Jah­ren un­ter der Füh­rung von Fi­nanz­vor­stand Andre­as Hel­ber gut ent­wi­ckelt. „Nicht pro­fi­ta­bler Um­satz“sei ver­kauft wor­den. „Wir ha­ben ein neu­es, jun­ges Ma­nage­ment und auch ei­ni­ge er­fah­re­ne Leu­te auf die Spar­te ge­setzt. Der­zeit hilft uns ein Stück weit der Markt, aber na­tür­lich sind wir nicht blau­äu­gig oder na­iv und wis­sen, dass es auch wie­der in die an­de­re Rich­tung ge­hen kann.“

Gro­ßes Po­ten­zi­al sieht Lutz in der Di­gi­ta­li­sie­rung, die er kon­zern­weit vor­an­trei­ben will. „Die Di­gi­ta­li­sie­rung be­trifft al­le un­se­re Ge­schäfts­fel­der“, sagt der Vor­stands­vor­sit­zen­de, des­sen Ver­trag An­fang Au­gust bis zum Jahr 2022 ver­län­gert wur­de. Nach der Ab­si­che­rung der be­ste­hen­den Ge­schäfts­mo­del­le sei es nun das Ziel, die „Bay­wa On­li­ne World“zu er­wei­tern.

Im Bau­stoff­han­del ar­bei­tet der Kon­zern be­reits an ei­nem On­li­ne-Shop. Dar­über hin­aus kün­dig­te Lutz jetzt „zwei Trans­ak­tio­nen“an, wo­zu er sich al­ler­dings noch nicht kon­kret äu­ßern woll­te. Bei ei­ner Ge­schäfts­idee ge­he es um „De­sign von Häu­sern“.

FO­TOS: RE­DAK­TI­ON/SB, BAY­WA

Vor­stands­chef Klaus Jo­sef Lutz will die Bau­s­par­te wei­ter auf Er­folg trim­men. Ei­nen Ver­kauf schließt er ka­te­go­risch aus.

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